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Eine etwas andere Sichtweise …I… Faschismus – Nationalsozialismus & Antifaschismus


Nachdem ich die Artikelveröffentlichung aus gegebenem Anlass mit einer anderen Kategorie begonnen habe, möchte ich nunmehr wieder den Kurs einschlagen, den ich mir für die Verwirklichung des Projekts ursprünglich gesetzt hatte. Der hiermit vorgelegte Artikel war nämlich eigentlich als Einstieg gedacht, da er das Kernproblem schlechthin behandelt, das ich als für den Zustand unserer Welt, Europas, „Deutschlands“ und ganz besonders „unseres Volkes“ hauptverantwortlich bezeichnen muss!

Da es bei meiner Herangehensweise nicht möglich ist, das Thema mal eben so kurz nebenbei abzuhandeln … da zu viele relevante Faktoren ineinander greifen und dementsprechend auch beachtet werden müssen, wenn man objektiv-kritisch damit umgehen und auch zu einer fundierten Meinung gelangen möchte! … biete ich nachfolgend eine Inhaltsangabe an, welche das Gesamtdokument, das in „3 Varianten“ veröffentlicht werden wird, im Zusammenhang darstellt:

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Gliederung der Arbeit

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Zum Geleit

I – Was ist Faschismus? – Ein kurzer Überblick zu den populären Definitionen

-> Kurzer Zwischenstopp beim Thema Kritische Theorie

II –  Was genau ist Faschismus und worin unterscheidet er sich von anderen Ideologien und/oder Herrschaftssystemen?

-> Subjektives (aber auf objektiv nachvollziehbaren Fakten basierendes) Fazit soweit:

III – Ist Faschismus gleich Nationalsozialismus?

-> Die Causa Mussolini und der italienische Faschismus

-> Die Causa Hitler und der deutsche Nationalsozialismus

-> Abschließend: Japan, Spanien und weitere Auffälligkeiten – u.a. Monarchie

IV – Was ist – oder wie definiert sich – Antifaschismus?

-> Einleitung und/oder hoffnungsloser Versuch der „Quadratur des Kreises“ in Form einer Begriffsbestimmung

-> Sonderfall „Antifa“

-> Betrachtung der historischen Entwicklung „linker und linksextremer Ideologien“ – besonderes Augenmerk liegt dabei auf der „deutschen“ Eigenheit des „antifaschistischen Antideutschtums“

 -> Revolutionäre Anfänge und Grundlagen

-> Pazifismus, Antimilitarismus, Antiimperialismus … Antideutschtum

-> Bolschewisierung der „deutschen Sozialrevolution“

-> Weimarer Republik – Zwischenkriegsjahre und „Antifaschismus“

V – Nur als abschließende Ergänzung: was ist die „bundesrepublikanische deutsche Linke“?

VI – Zusammenfassendes Fazit

VII – Schlusswort zu Beitrag und Projekt sowie Auflösung des „deutschen Etwas“

Anhänge / Recherchetipps

Quellen/Links und Anmerkungen

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Zur Farberläuterung:

In Grün dargestellte Abschnitte werden in „PDF II, komplett“ veröffentlicht, während die in Rot dargestellten Quellen, Links und Anmerkungen nur in einer dritten PDF-Version enthalten sind, die explizit zum Ausdruck bereitgestellt werden soll (die Veröffentlichung derselben wird sich voraussichtlich bis Anfang oder Mitte nächsten Monats verzögern = eine Menge Zusatzarbeit!). Alle PDF-Versionen von hier veröffentlichten Artikeln werden künftig auf einer eigenen Seite bereitgestellt.

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Zum Geleit

Lassen Sie mich zu Beginn aber gleich eines klarstellen: weder in der vorliegenden Ausarbeitung noch in den folgenden (geplanten) Beiträgen dieser Rubrik geht es darum, indifferent und einseitig Partei zu ergreifen für oder gegen einen bestimmten Standpunkt. Es geht also keinesfalls um Dinge wie „Schuldzuweisung“, „Verteidigung“ oder Relativierung von „was auch immer“, sondern vorrangig darum, den Irrsinn zu entlarven, welcher durch die Erfindung und das Aufeinanderhetzen bestimmter Ismen erschaffen wurde und von indoktrinierten Dogmatikern auch heute noch gedankenlos – oder aber ganz bewusst und dann berechnend auf Spaltung der dogmatischen Abgrenzung wegen und somit einerseits im Sinne der „Erfinder“, andererseits aber zum eigenen Vorteil – zelebriert wird. – Dies möchte ich unter anderem durch eine vergleichende Gegenüberstellung der vermeintlichen, respektive postulierten Gegensätze, aber schließlich auch mit Hilfe der Darlegung meiner individuellen Sichtweise erreichen.

Dass ich „ausgerechnet“ den im Artikeltitel genannten Themenkomplex als Einstieg in dieses Projekt wähle, ist natürlich kein Zufall. Insofern war es sicherlich vorteilhaft, dass mich die Vorbereitung des Beitrags sehr viel mehr Zeit kostete als ich zunächst veranschlagt hatte. Dadurch „kam mir der Tag der ‚Deutschen‘ Einheit dazwischen“ und das wiederum ermöglichte es mir, einen der Gründe, der mich davon überzeugte, dass es nur auf diese Weise möglich ist, mein Vorhaben zielführend anzugehen, schon vorab klar zu benennen.

Auch wenn es normalerweise nicht meine bevorzugte Art ist, meine Argumente durch „eigene Zitate“ zu belegen, möchte ich das genauer erklären, indem ich eine Passage vom Ende des letzten Artikels1) benutze.

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Zitat (PDF, Seite 8 f):

[…] obwohl ich auch glaube, dass es eine „von weit rechts, vielleicht aber auch links drohende“ Gefahr, nicht nur in Deutschland und Europa, sondern in allen westlichen Nationen gibt!

Im rechten Spektrum, zu dem, wie wir festgestellt haben, jeder Mensch gezählt wird, der sich keine von oben verordnete Geschichtsschreibung aufoktroyieren und sich auch per gerichtsnotorischer Gesetzgebung und Rechtsprechung keine Denkverbote verpassen lassen will, sehe ich durchaus einige dubiose und mir ziemlich auf die Nerven gehende Erscheinungen. Die Gefahr aber, die längst nicht mehr „nur faschistoider“ Natur und im wahrsten Sinne des Wortes allgegenwärtig ist, droht von anderer, vielen Menschen keineswegs unbekannter Seite. Diese Gefahr, deren Infektionsherde in London, New York, Washington D.C., Tel Aviv, Jerusalem, Berlin, Frankfurt, Brüssel, Paris, Rom und vielen anderen Metropolen liegen, ist die „sagenumwobene goldene (anglo-niederländisch-amerikanisch-pseudojüdische) Internationale“. (Die „deutschen Eliten“ und übrigen Verdächtigen, die gerne als Feigenblätter in die Schusslinie gehängt werden, sind allenfalls geduldete Mitläufer und jederzeit problemlos austauschbare Spielfiguren). Diese unsichtbare Nation der internationalistischen Psychopathen wird in ihrem menschenverachtenden und auch vor den Lebensgrundlagen aller Menschen keinerlei Respekt bekundenden Treiben gerade durch die (seit Jahrhunderten andauernde) destabilisierende Wühl- und Kampagnenarbeit militanter linker „Antifaschisten“ (oder wie immer man sie auch nennen mag) unterstützt. Hierbei müsste man eventuell, kann aber leider nicht differenzieren, inwieweit diese sozialistisch-kommunistische, sich immer so gerne auf Humanismus und Liberalismus berufende Kollaboration unwissentlich oder bewusst stattfindet.

Da dies meine Überzeugung ist, zu der ich nach gut drei Jahrzehnten intensiver und stets um kritische Objektivität bemühter Studien gelangt bin, bleibt mir deshalb keine andere Wahl als diese – auch noch in sich selbst gespaltenen und im Extremfall das imperialistische, chauvinistische und hochgradig rassistische Treiben von Kriegstreibern wie den USA und Israel verteidigenden, aber dem eigenen Volk die schiere Existenzberechtigung aberkennenden – linken Revoluzzern als Teil des Problems zu behandeln […]

Zitat Ende.

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Soweit diese Erläuterung qua Rückschau … ihr ist momentan (fast) nichts mehr hinzuzufügen, aber im Laufe der folgenden Veröffentlichungen werde ich versuchen, nach und nach zusätzliche Belege dafür zu liefern, dass diese Einschätzung leider nur zu treffend genannt werden muss.

Der Vollständigkeit halber auch noch vorausgeschickt werden soll, dass diese Abhandlung das genannte Thema vorrangig aus „deutscher Sicht“ angehen wird und muss, da ich mir eine andere nun einmal nicht erlauben kann und anmaßen möchte.

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I – Was ist Faschismus? – Ein kurzer Überblick zu den populären Definitionen

Um dem interessierten Menschen die Möglichkeit zu geben, sich selbst darüber zu informieren, bevor er sich mit meiner individuellen Analyse der in den diversen Definitionen vertretenen (Lehr-) Meinungen herumschlagen muss, habe ich einige themenspezifische „Suchanfragen“ vorbereitet. Diese stelle ich hier im Sinne der Arbeitserleichterung nur als Links zur Verfügung und werde sie im Einzelnen nicht eingehender kommentieren.

-> Hier ein Beispiel5), das eventuell nicht repräsentativ ist, aber doch sehr anschaulich belegt, wie das mit der „Definitionshoheit qua Übernahme und Interpretation der Ergebnisse anerkannter wissenschaftlicher Analyse“ funktioniert … Der Grund, warum ich dieses Beispiel herauspicke und hervorhebe, ist letztlich auch, dass es einen geradezu exemplarischen Charakter und eine unzweifelhaft identifizierbare „ideologische Grundannahme“ offenbart, die man aus verschiedenen Gründen nur als bewusst selektiv und irreführend beschreiben kann. – Dazu später mehr.

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Und noch etwas … zunächst zwar „außer der Reihe“, für eine unabhängige und objektiv-kritische Beschäftigung auch mit diesem Thema aber unbestreitbar von elementarer Bedeutung … soll und muss hier erwähnt werden.

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Kurzer Zwischenstopp beim Thema „Kritische Theorie“

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Wenn man den Begriffen „Definition und Theorie/Kritik des Faschismus“ mit der oben genannten Zielsetzung wirklich auf den Grund gehen möchte, kommt man – gerade in Bezug auf die finale Entwicklung der heute dominanten „Nachkriegs“-These – um ein eingehendes Studium der Frankfurter Schule7)/ des Frankfurter Instituts für Sozialforschung8) und der „Kritischen Theorie9) nicht herum. – Ich persönlich werde mir eine eingehendere Behandlung dieser, im letzten Artikel ebenfalls schon ansatzweise beleuchteten Aspekte für später aufheben, da man sie meiner Ansicht nach im Kontext mit anderen Faktoren der Weltmacht-, Wirtschafts-, Wissenschafts-, Religions- und Gesellschaftstheorie beleuchten muss, um sie wirklich angemessen würdigen zu können.

Dem neugierig gewordenen oder auch zuvor bereits interessierten Menschen habe ich mit den Verlinkungen der relevanten Studienfelder (bewusst wurde auch hierbei nur „Wikipedia“ angeboten!) ja bereits Stoff für eigene Recherchen zu geben versucht. Hinzufügen möchte ich nun, bevor ich zur spezifischen Begriffsbestimmung für Faschismus, die ich aus den unterschiedlichen Veröffentlichungen zusammenzustellen versuche, übergehe, aber noch einige weitere interessante Recherchetipps. Schwerpunktmäßig beschäftigen sie sich mit der Kritischen Theorie, aber man sollte auch die Argumentation und bekundete Weltanschauung der einzelnen Anbieter von individuellen und expliziten Ansichten etwas gründlicher studieren!

-> Von dieser Seite möchte ich Ihnen einen Beitrag gerne besonders empfehlen, da er einerseits einen in der Debatte häufig ausgeblendeten Hintergrund angemessen beschreibt und andererseits auch gewissen Fragen, die man sich nach eingehendem Studium der Weltgeschichte zu stellen gezwungen sehen sollte, in den Fokus einer wirklich „Ismus-freien“ Betrachtungsweise rückt – zum Beispiel die Frage, inwieweit die verallgemeinernde Ansicht korrekt zu nennen ist, „der Sozialismus sei ausgeblieben“? Hierbei bedarf es doch zunächst einmal einer „Begriffsbestimmung von Sozialismus“ (unter anderem auch „in vergleichender Abgrenzung“ zum stalinistischen / sowjetischen Kommunismus), die sich – auch und gerade im Zusammenhang mit den Herren Marx und Engels – mehr an der historischen Entwicklung denn an der akademischen Diskussion orientieren sollte!

Auszug aus „Was ist kritische Theorie?13) (eine „Einladung“) von Dirk Lehmann auf der Seite kritiknetz.de (PDF)

So sieht sich die kritische Theorie also mit einer reichlich paradoxen Situation konfrontiert. „Die Theorie, die die Notwendigkeit des Sozialismus beweisen wollte, muß ihre Fruchtbarkeit nun bei der Erklärung zeigen, warum er ausgeblieben ist“ (Türcke/Bolte 1994: 13), so Türcke und Bolte. Einzig in dieser Wendung gegen sich selbst ist zum einen die Erklärungskraft der Theorie zu bewahren; zum anderen, und das sei in aller Deutlichkeit betont, zum anderen kann nur so das in ziemliche Ungewissheit gerückte Ziel der kritischen Theorie, dieses größtmögliche Glück „aller Kreatur“ (ebd.) bewahrt werden. „Und genau diese Wendung,“ so schreiben Türcke und Bolte an anderer Stelle, „vollzog sich im Institut für Sozialforschung nach Horkheimers Eintritt: keine Revision der Marxschen Theorie, sondern ihre Anwendung auf sich selbst, ihre kritische Durcharbeitung mit ihren eigenen Mitteln oder, philosophisch ausgedrückt: ihre Selbstreflexion“ (ebd.: 13f.; Hervorh. i. Orig.). Das heißt aber auch, trotz aller Abwendung von den prophetischen Leerformeln des Marxismus-Leninismus hält man an den Kerngehalten des Marxschen Denkens fest. Das formuliert auch Löwenthal mit großer Klarheit. „Ich glaube das [das Verhältnis zum Marxismus; D.L.] ist nie aufgegeben worden. Ich bin auch durchaus bereit zu sagen, daß die kritische Theorie eine fortgeschrittenere Form des Marxismus ist, die nicht länger die Marxschen Kategorien und Analysen in einer veränderten historischen Situation mechanisch übernimmt“ (Löwenthal 1980: 83). Und er nennt die Kategorien und Analysen des Marxismus, die nicht länger mitgeschleppt werden: „Die Verelendungstheorie, die unvermittelte Zurückführung des Überbaus auf die Basis, die Zusammenbruchstheorie, als Theorie des Falls der Profitrate, all das waren ja theoretische Annahmen und Prognosen, die sich als unhaltbar erwiesen haben. (…) Aufgegeben wurden gewisse ökonomische Kategorien und Voraussagen, die sich als unrichtig herausgestellt haben“ (ebd.; Hervorh. D.L.). Und als eine Art Fußnote möchte ich hier ergänzen, dass sich der Verzicht auf gewisse ökonomische Kategorien durchaus als wenig vorteilhaft erweisen soll.

Zitat Ende.

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-> Auf dieser, dem ersten Anschein nach „nicht unbedingt“ zu den vorliegenden Empfehlungen passenden Seite bin ich auf weiteres interessantes und vergleichsweise kurz gehaltenes Anschauungsmaterial für die Entwicklung der kritischen Theorie15) gestoßen. – Wie alles, was in diesen Sphären veröffentlicht wurde und wird, ist es für den „ungeübten und über unzureichende Hintergrundinformationen verfügenden Leser“ zwar nicht ganz einfach, den Ausführungen des Autors zu folgen, aber mit etwas gutem Willen sollte es zumindest auch solchen „normalen“ (Sterblichen) Menschen gelingen, die sich für die These, die er behandelt und zu erklären versucht, ernsthaft interessieren.

  • Als vorletzte Empfehlung innerhalb dieses Zwischenstopps möchte ich den Beitrag „Kritische Theorie nach Adorno16) empfehlen – eine Buchbesprechung, die – natürlich unabsichtlich und auch nur erkennbar, wenn man sie aufmerksam liest, (Ismus-frei) kritisch reflektiert und auf alle historisch relevanten Aspekte des letzten Jahrhunderts bezieht – durchaus auch eine nicht zu übersehende Unschärfe in der kritischen Theorie offenbart, die sehr viel mehr mit dem Thema dieses Artikels zu tun hat, als der „durchschnittlich kritische“ Mensch vermuten mag! – Aber dazu wird, sowohl im weiteren Verlauf dieser Ausarbeitung als auch in weiteren Beiträgen, noch so einiges mehr anzuführen sein

Und dann noch …

  • Bei meiner Recherche zum Thema „Kritische Theorie“ bin ich unter anderem aber auch auf ein sehr „schönes Beispiel“ für eine aktuelle Standortbeschreibung von deren Instrumentalisierung gestoßen, das ich dem so oder so interessierten Leser nicht vorenthalten kann und möchte … sie wurde zwar im vorausgegangenen Beitrag schon einmal „empfohlen“, gehört hier aber unbedingt mit hinein.

Stephan Grigat (Hrsg.) – Feindaufklärung und Reeducation(*)17)– Kritische Theorie gegen Postnazismus und Islamismus

… hinter diesem Link erwartet Sie zwar nur eine Inhaltsangabe des oben genannten Werkes, aber diese sollte mehr als hinreichend belegen, welche „Philosophie“ und gerade in „unserem Land“ als hochgradig opportunistisch zu bezeichnende Geisteshaltung respektive Intention dahintersteckt.

(*) Anmerkung: hinter dem Anglizismus „Reeducation“ verbirgt sich bekanntlich der deutsche Begriff „Umerziehung“ … hier verwendet von einem sich selbst dem erlauchten Kreis von „die einzige Wahrheit kennenden und verteidigenden linken Intellektuellen“ zurechnenden Herausgeber (siehe auch den ersten der obenstehenden Links). – In diesem Zusammenhang sollte (muss!) man wissen, dass die Verwendung desselben (deutschen) Begriffes auf Seiten von „rechten“ (wie immer das im Einzelnen auch definiert werden soll) und vorrangig dem Revisionismus zugeordneten Publikationen als unwiderlegbarer Beweis für ein „rechtsextremistisches Gedankengut“ des jeweiligen Autors – und nicht etwa als Feststellung einer uneingeschränkt belegbaren historischen Tatsache (gerade in der BRD) behandelt wird. Hier sehe ich doch so einigen Handlungsbedarf hinsichtlich einer präziseren „Begriffsbestimmung“ und insbesondere der Überwindung von scheinheiligen, recht willkürlich angewandten Doppelstandards.

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Damit beende ich nicht nur diese eingeschobene Empfehlung bezüglich einer eingehenden Beschäftigung mit den genannten Faktoren, sondern auch den ersten Abschnitt der Abhandlung. Ich werde nun versuchen, mir (und Ihnen) anhand der gesammelten Informationen ein tragfähiges Modell einer exakten und zweifelsfreien Bestimmung von und für Faschismus zu entwerfen.

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II – Was genau ist Faschismus und worin unterscheidet er sich von anderen Ideologien und/oder Herrschaftssystemen?

Es ist meiner Ansicht nach keinesfalls übertrieben, wenn ich behaupte, dass die nachfolgende Übersicht bezüglich der allgemeingültigen und von „Antifaschisten aller bekannten Grade“ mehr oder weniger zitatgetreu bei ihrem alltäglichen Kampf gegen die allenthalben drohende Renaissance des „Ewiggestrigen“ verwendeten Kriterien korrekt – wenn auch fraglos nicht vollständig – sein dürfte.

Hier also – absolut wertungsfrei zusammengestellt – die Hitliste der originär „als faschistisch identifizierten“ Kriterien von Faschismus:

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Zunächst die klassische, sozusagen enzyklopädische Definition:

  • F. ist im engeren Begriff die Beschreibung für Regime totalitärer Bewegungen und Herrschaftssysteme … der Begriff wird auf das römische „Rutenbündel18)zurückgeführt und soll hier nicht eingehender „interpretiert“ werden (lesen und beurteilen Sie es selbst)
  • Der F. ist keine geschlossene Ideologie. Trotzdem gibt es hinreichend viele Gemeinsamkeiten zwischen den einzelnen als faschistisch bezeichneten Bewegungen, z.B. die strenge Ausrichtung am Führerprinzip.
  • Der F. mythisiert die Volksgemeinschaft, verabsolutiert das nationale Eigeninteresse, verherrlicht und verklärt die Geschichte des eigenen Volkes sowie die Gewalt als Mittel der Politik. Das faschistische Staatsverständnis ist aggressiv antidemokratisch und antiparlamentarisch. Faschistische Bewegungen hat es in nahezu allen europäischen sowie zahlreichen südamerikanischen Staaten gegeben.

Hierzu möchte ich nicht allzu viel schreiben. Fragend anmerken muss ich aber doch, ob die Punkte 2 und 3 nicht auch jedes andere totalitäre (auch sozialistische/kommunistische) und/oder aktuelle scheindemokratische System recht treffend beschreiben würden? Was ist dann aber das „so außergewöhnliche“, ja sprichwörtlich „einzigartige“ an dem System, das auf sehr verallgemeinernde Weise „Faschismus“ genannt wird?

Lassen Sie mich „zum besseren Verständnis“ ein kleines Beispiel anführen, wie der Faschismusbegriff systematisch zu dem gemacht wurde, als was er dem kritischen Betrachter vorkommen muss. Das von mir (nicht ganz, im Sinne der obigen Aussage wenigstens) willkürlich gewählte Beispiel stammt von einer Seite 5), die man sicherlich nicht als „Kompetenzreferenz“ bezeichnen kann, aber doch gerade deswegen besonders beweiskräftig ist. Ich zitiere die Passagen, die mir beim Lesen förmlich „ins Auge gesprungen“ sind:

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Der Begriffskomplex, Faschismus, faschistisch, faschistoid‘ wird nur zu gern mit der Ära Hitler in Deutschland, Mussolini in Italien und unter ferner liefen auch noch mit Franco in Spanien verknüpft. Dies kann u.U. irreführend sein und den Blick auf die Zeit nach diesen Diktatoren, also auch auf unsere heutige Zeit verstellen.

[…]

Um das Verhängnisvolle der angeführten Begrifflichkeit eindrucksvoller zu definieren, kommen wir allerdings letztlich nicht umhin, die typischen Phänomene der Hitlerära zur Verdeutlichung mit heranziehen. […]

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Ohne meinem Zwischenfazit zu sehr vorzugreifen, muss und möchte ich betonen, dass diese recht eigenwillige Argumentation im Sinne einer „umfassenden Faschismusdefinition“ schon ziemlich genau erkennen lässt, was so alles mit dieser „Begrifflichkeit“ angestellt wurde, um am Ende eine „Begriffsdefinition“ zu erhalten, die sich von jedem „antifaschistisch“ eingestellten Zeitgenossen ebenso hervorragend wie beliebig nach der jeweils eigenen Fasson zur Untermauerung seiner Thesen instrumentalisieren lässt. – Aber lassen wir unseren neugierigen Blick in dieser Hinsicht zuerst noch einmal etwas weiter schweifen.

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Weitere häufig verwendete Definitionskriterien sind z. B.

  • F. ist heute (?) der Sammelbegriff für alle antiliberalen und antisozialistischen totalitären Ideologien …
  • Der Begriff F. bezeichnet alle politischen Bewegungen und Herrschaftssysteme mit extrem nationalistischer, antidemokratischer und antikommunistischer Ideologie und autoritären Strukturen, die zwischen den beiden Weltkriegen entstanden, vor allem den deutschen Nationalsozialismus unter A. H.
  • F. ist eine nach dem Führerprinzip organisierte, nationalistische, antidemokratische, rechtsradikale Bewegung, Ideologie …
  • F. ist die Bezeichnung für alle extrem nationalistischen, nach dem Führerprinzip organisierten, antiliberalen und antimarxistischen Bewegungen, Ideologien oder Herrschaftssysteme, die seit dem Ersten Weltkrieg die parlamentarischen Demokratien abzulösen suchten (*).
  • Zu komplex, um sie in einem Artikel wiederzugeben ist die Faschismusdefinition von  Emilio Gentile19) – aber da man sie kennen sollte, um (auch) „meine Philosophie“ nachvollziehen zu können, möchte ich hier eine der seltenen deutschsprachigen Abhandlungen dazu anbieten … 10 Elemente einer Faschismusdefinition20)

Dazu ein Zitat (Wikipedia):

„Die Definition, die ich vorschlage, beruht auf drei in Verbindung zueinander gesetzten Dimensionen: es handelt sich um die organisatorische, die die soziale Zusammensetzung, die Struktur, den Lebensstil und die Kampfmethoden der Partei betrifft, die kulturelle, in der es um das Menschenbild und die Ideen von Masse und Politik geht, sowie schließlich um die institutionelle Dimension, die den Komplex jener Strukturen und Beziehungen meint, aus denen sich das faschistische Regime ergibt.“

Emilio Gentile: Der Faschismus. Eine Definition zur Orientierung

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(* Anmerkung: Hierzu muss ich direkt intervenierend anmerken, dass diese Definition natürlich erkennbarer Schwachsinn ist, da das nämlich auch bedeuten würde, dass die radikal linken Gruppierungen, welche die parlamentarische Demokratie durch eine (letztendlich dem bolschewistisch-sowjetischen Vorbild nachempfundene) Räterepublik ersetzen wollten, selbst faschistisch gewesen wären. Oder andernfalls, dass hier wie so oft beide Augen zugedrückt werden und der Mantel des verschweigenden Vergessens darüber ausgebreitet wird, dass eben beide Extremideologien absolut keine Verwendung für Demokratie, wie sie sich der Normalbürger vorstellt, gehabt hatten!)

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Weitere erhellende Beispiele finden Sie (ausgewählt nach Suchergebnis) bspw. hier:

  • „Faschismus – Versuch einer Definition“ Netzwerk gegen Rechts21) (sozialistische Jugend Österreich)
  • „Zur Definition des Faschismus“ Indymedia23)

Das sollte als Anschauungsmaterial nun aber wirklich genügen. Mir genügt es jedenfalls, nachdem ich zuletzt noch die Begriffe Antisemitismus (mit Bedacht irreführende „moderne“ Umschreibung für Judenfeindlichkeit, -Verfolgung, -Vernichtung als letztlich quasi ebenso einzigartiges wie „originär deutsches Phänomen“) und Antipluralismus hinzufügen muss und möchte, um zu einem Zwischenfazit zu gelangen, mit dem ich diesen Abschnitt meines Artikels auch beschließen und zur – der logischen Konsequenz folgend – nächsten Fragestellung überleiten möchte.

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Subjektives (aber auf objektiv nachvollziehbaren Fakten basierendes) Fazit soweit:

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Nach all den Internet- und Printpublikationen, die ich im Rahmen meiner Recherchen studiert habe, halte ich es nicht nur für legitim, sondern auch für sachlich richtig, wenn ich behaupte, dass Faschismus im Endeffekt vorrangig ein ideologischer Kampfbegriff ist, dessen Wurzeln unzweifelhaft im – äußerst breit gefächerten – „linken ideologischen Spektrum“ liegen. Auch wenn das auf den ersten Blick „vollkommen logisch“ anmuten mag … es ist mitnichten so einfach, diesen Sachverhalt als gegeben anzusehen, wie auch die nachfolgenden Abschnitte / Fragestellungen belegen sollen und werden.

Weiter werde ich das an dieser Stelle nicht ausführen, sondern möchte nur darauf hinweisen, dass ich die am häufigsten gegen das „Phänomen Faschismus“ vorgebrachten Vorwürfe in der Auflistung von Definitionsbeispielen mit Bedacht rot und fett hervorgehoben habe. Dass damit auch ein „ganz spezielles linkes Phänomen“ verbunden ist, das sich (insbesondere für einen eigenständig kritisch denkenden Deutschen) nirgends besser erkennen und analysieren lässt als in der „BRD“, werde ich unter den Punkten „IV und V“ eingehender darlegen und auch umfassend begründen.

Abgesehen davon, dass grundsätzlich alles, was sich nicht der „internationalistischen Heilslehre“ unterzuordnen bereit ist – oder sich gar erdreistet, die unübersehbaren Schattenseiten derselben allzu direkt anzusprechen – mal eben mit der Allzweck-Rundumkeule „Faschismus“ traktiert und indifferent „auf eine Stufe mit Hitler“ gestellt wird, möchte ich auf zwei Argumente, die zumindest nicht als „originär und ausschließlich links verortet“ zu bezeichnen sind, kurz noch eingehen.

Diese betreffen die Aspekte „Demokratie“ und/oder, als nochmalige Eingrenzung, parlamentarische Demokratie, welchen „der Faschismus“ ebenfalls ablehnend gegenüberstünde.

Meine persönliche Meinung dazu, die ich (bis zum erzwungenen Kürzertreten vor allem hier29) und dazu vorübergehend auch dort30)) oft und ausgiebig zum Ausdruck gebracht habe, ist demzufolge „wenigstens rechtsradikal“ und „verschwörungstheoretisch“, wenn nicht gar „originär faschistisch“ … ich behaupte nämlich, dass beide Begriffe etwas beschreiben, was in der hypothetisch angenommenen Form (eine sehr bedingte Ausnahme, die allerdings auch auf dem „absteigenden Ast“ angelangt ist, mag hier die Schweiz repräsentieren?!?) niemals existiert hat! Das heißt weiterhin, dass um eine Chimäre gestritten wird, die selbst so mancher „aufmerksame Linke“ als etwas erkannt hat, was man als eine Diktatur bezeichnen muss, die sich hinter fadenscheinigen „bürgerlichen Rechten, Pflichten und Freiheiten“ verbirgt … also als die perfekt getarnte Diktatur, die de facto als „Ausfluss“ der dialektischen Gegensätze zwischen extrem „linken“ und extrem „rechten“ Ideologien installiert wurde, um damit im Sinne der Herrschaften an den Spannungsreglern des dialektischen Feldes „demokratisch legitimiert“ gegen die Rechte und berechtigten Interessen der Völker agieren zu können!

Das ließe sich noch weiter begründen und sogar umfassend belegen – aber damit würde ich den Weg des angestrebten (vorrangig) sachlich-nüchternen und ausnahmslos empirisch nachvollziehbaren Sachvortrags, welchen dieser Artikel anbieten soll, fraglos vollständig in Richtung „Verschwörungstheorie“ verlassen müssen. Dagegen hätte ich im Grunde genommen nichts einzuwenden – und werde sicher auch noch Artikel zu diesem Thema folgen lassen, da sich „die Welt“ mit den verfügbaren Mitteln der Philosophie, Ideologie, Wirtschaftslehre, Natur- und Geisteswissenschaften oder der Religion allein nun einmal nicht ergründen und erklären lässt. – Hier und heute soll der „unsichtbare Faktor“, dessen unwiderlegbare Existenz von den meisten Anhängern linker Ideologien bei jeder sich bietenden Gelegenheit vehement bestritten wird, noch  so weit als möglich außen vor bleiben.

Interessierte Mitmenschen, die nicht so lange auf einen „verschwörungstheoretisch-philosophischen“ Ansatz warten möchten, verweise ich an dieser Stelle auf die (noch am Anfang stehenden) Informationsseiten. Hier werden sowohl eigene Artikel aus der Vergangenheit als auch externe Publikationen bereitgestellt.

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III – Ist Faschismus gleich Nationalsozialismus?

Eine korrekte Antwort darauf kann – selbst bei einem sehr eingeschränkten und stark einseitig ideologisch verzerrenden Studium via „Wikipedia“ eigentlich nur „Nein!“ lauten. Das sollte allein schon bei einem halbwegs sorgfältigen Studium der Einträge zu den beiden tonangebenden „Führern“ offenkundig werden – was ich hier absolut wertfrei als Einstieg in eine objektiv-kritische Betrachtung empfehlen möchte.

Bei allen Debatten um die Begriffsbestimmung herrscht in der Populärwissenschaft jedoch immerhin Einigkeit darüber, dass die Ursprünge des Faschismus in „Mussolinis Italien“ liegen – und dabei möchte ich es für den Moment belassen, auch wenn mir genügend Informationen vorliegen, die eine etwas andere Hintergrundgeschichte erzählen. – Darüber hinaus wird die „Zeit des italienischen Faschismus“ mit „von 1922 – 1943“ (zuzüglich der „Italienischen Sozialrepublik31) (RSI) – „von Hitlers Gnaden“, der Mussolini nach seiner Entmachtung durch den „Großen Faschistischen Rat32)  und seiner Befreiung durch das „Unternehmen Eiche33) als Regierungschef einsetzte – die offiziell bis zum 25. April 1945 bestand) definiert.

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Die Causa Mussolini und der italienische Faschismus

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Nun sollte man im Sinne des hier herauszuarbeitenden Vergleichs aber wenigstens die Person des „Duce“ Benito Mussolini34) etwas eingehender betrachten. Damit sind natürlich vorrangig sein ideologischer Hintergrund und sein doch als „sehr seltsam“ zu bezeichnender Rechtsruck auf dem Höhepunkt seines Wirkens als sozialistischer Agitator gemeint.

Aber vielleicht ist das auch viel weniger merkwürdig als man bei einer oberflächlichen Betrachtung nahezu anzunehmen gezwungen ist? Um diese Möglichkeit argumentativ zu umreißen picke ich nur zwei Textpassagen aus dem oben verlinkten „Wikipedia“-Artikel heraus …

[…] Im Dezember 1912 wurde Mussolini Chefredakteur des Parteiorgans Avanti! und brachte das Blatt bald von einer Auflage von 20.000 auf 100.000 Exemplare. Die Leser schätzten seine Direktheit und verziehen ihm den schlampigen Umgang mit Fakten, die mangelhaften Argumentationsketten und die wechselnden Ansichten. Hinter diesen Mängeln verbarg sich die Unsicherheit darüber, was nach einem Sieg der revolutionären Kräfte geschehen solle […]

Diesem Zitat möchte ich jetzt nur den spekulativen Ansatz gegenüberstellen, ob diese journalistischen und redaktionellen Mankos, ebenso wie die als Erklärung unterstellte Unsicherheit, nicht vielleicht auch auf wechselnde Einflussnahmen seitens unbekannter Personen im Hintergrund zurückzuführen sein könnte … oder vielleicht auch darauf, dass ein solcher Einfluss von dem Moment an, als Mussolini eine gewisse Reichweite und Bedeutung erlangt hatte, erst richtig wirksam zu werden begann?

[…] Dann brach der Erste Weltkrieg aus. Mussolini verwarf ab nun zunehmend den pazifistischen Antiimperialismus der Sozialisten und äußerte sich zunehmend nationalistisch und kriegsbejahend. Zu Kriegsbeginn im August war in Italien nur eine kleine Minderheit für eine Teilnahme. Auch die Sozialisten hatten sich durch Parteibeschlüsse auf einen Neutralitätskurs festgelegt. Mussolini steuerte offiziell zwar auch diesen Kurs, vertrat jedoch bereits im September gegenüber Cesare Battisti die Meinung, die italienische Neutralität wäre Unsinn, da man dadurch zum Komplizen der Mittelmächte werde. Italien müsse den Mut aufbringen, den Weg zur Großmacht zu beschreiten und das Werk der Architekten des Risorgimento zu vollenden. Als er diese Meinung am 10. Oktober 1914 auch schriftlich in Avanti äußerte und sich am 19. Oktober im Parteipräsidium weigerte, dazu Stellung zu nehmen, wurde er aus dem Präsidium und der Zeitungsredaktion entfernt […]

Zum einen – siehe oben; zum anderen ist aber auch der Bezug auf das „Risorgimento“ recht interessant, wenn man sich in Erinnerung ruft, dass die Entstehung dieser „nationalstaatlichen Unabhängigkeits- und Einigkeitsbewegung35) (angeblich dem Liberalismus entspringend) häufig auch im Kontext mit „Revolutionsexport36) und/oder dem Begriff „Tochterrepublik37) behandelt wird – und wenn man gerade die Ereignisse im Italien vom Ende des 18./Anfang des 19. Jahrhunderts bis zur Zeit zwischen den beiden Weltkriegen gründlich studiert, kann man die zahlreichen Indizien für eine „unsichtbare Steuerung“ der Revolutionen oder des Freiheitskampfes dieser Zeit gerade anhand der sich „zufällig ergebenden“ Machtkonstellationen recht gut nachvollziehen. Es ist natürlich „kaum vorstellbar“, dass ein „Faschist“ und ein nach Freiheit, Gleichheit und Brüderlichkeit strebender „linker“ Revolutionär von einem auch nur annähernd vergleichbaren Geist beseelt sein könnte, nicht wahr?! Aber was, wenn sich dieser Geist in ein und demselben Menschen nur durch unterschiedliche Einflussnahmen „rühren“ würde?

Insofern empfiehlt es sich auch, der im Artikel zu Mussolini34) behandelten „Wende nach Rechts“ und der „Gründung der Faschistischen Partei“ sowie den in diesen Abschnitten aufgestellten Behauptungen mehr als nur oberflächliche Beachtung zu schenken.

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Doch dabei möchte ich es auch schon belassen. Fest steht allerdings, dass man sich einen Mann wie Mussolini nur dann als „führenden Vertreter“ oder ganz und gar „Begründer des Faschismus“ vorzustellen vermag, wenn man mächtigere und einflussreichere Leute, die unsichtbar im Hintergrund dafür sorgten, dass er … nicht unähnlich einem gewissen Adolf Hitler38) … den beschriebenen Erfolg haben konnte, in seine Überlegungen einbezieht. „Charisma“, Redekunst und ausgeprägte Machtinstinkte gehören fraglos auch dazu, aber ohne „weltpolitischen“ Rückhalt und ausreichende finanzielle Mittel bringt man es auch derart ausgestattet nicht allzu weit. – Was man eventuell auch in der Art und Weise manifestiert und im Sinne meiner spekulativen Überlegung bestätigt sehen könnte, wie der „Mensch und Führer“ Mussolini endete?

Es gibt jedoch noch einen weitaus gravierenderen Grund als nur die „biographisch vermittelten Details“ zur Persönlichkeit der „Führer“, warum man Faschismus und Nationalsozialismus – trotz zeitweise mehr oder weniger identischer Hintergründe und „politischer respektive wirtschaftlicher“ Zeiterscheinungen – nicht als identische „Ideologie“ bezeichnen kann. Damit kommen wir dann zu den „typischen Phänomenen der Hitlerära“, die in dem von mir auf Seite 9/10 exemplarisch angeführten Zitat für unerlässlich erklärt wurden, um „das Verhängnisvolle der angeführten Begrifflichkeit“ [i.e. Faschismus] „eindrucksvoller zu definieren“.

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Die Causa Hitler und der deutsche Nationalsozialismus

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Um es gleich vorwegzunehmen: das „Phänomen Hitler“ ist ein entschieden zu komplexes und vielschichtiges Thema, um es als Teilaspekt dieser Abhandlung auch nur halbwegs zufriedenstellend aufgreifen und verarbeiten zu können. Dafür muss man und werde ich definitiv eine separate Untersuchung anstellen. Da meine Ergebnisse auch in dieser Hinsicht eine „etwas andere Sichtweise“ als jene der geschichtsdominanten und „gesetzlich geschützten“ Gelehrtenmeinungen darstellen, wird die betreffende Abhandlung selbstverständlich unter der gleichen Rubrik veröffentlicht werden.

Hier und heute soll sich die kritische Betrachtung vorrangig auf jene zu „Anklagepunkten“ aufgewerteten „Fakten“ beschränken, die von „Antifaschisten jeglicher Provenienz“ zusammengetragen und als „antifaschistische Thesen“ überwiegend gegen den Nationalsozialismus Hitlers ins Feld geführt wurden und bis zum heutigen Tag (67 Jahre nach Kriegsende = „Waffenstillstand“ und dem vorgeblichen Freitod „des Führers“) immer noch werden.

Ausnehmen davon muss man fraglos die Vorgeschichte dessen, was letzten Endes zum „Hitlermythos“ ausgebaut wurde. Denn während man den Aufstieg anderer „faschistischer Regime“ (Mussolini, Francisco39) Franco40) … und wenn man denn so weit gehen will auch der „japanische Ableger“ ~ „Tenno41)Faschismus42)) doch recht gut nachvollziehen kann, tauchte Adolf Hitler unbestreitbar „sehr plötzlich“, geradezu aus dem Nichts auf, um seine Karriere als „teuflischer Führer mit Alleinstellungsanspruch“ in Angriff zu nehmen.

Natürlich muss auch das gesondert analysiert und dargestellt werden, da dieser Mythos unübersehbar zu den zentralen Faktoren einer Weltgeschichte gehört, die von „seriösen Historikern“ meistens nicht einmal am Rande berührt und somit sehr erfolgreich als „Verschwörungstheorie“ ausgeblendet werden. Darauf wird zu gegebener Zeit und im richtigen Rahmen noch zurückzukommen sein.

Allerdings wurde der Mythos in unterschiedlichen Varianten von allen Gegnern „Hitlers“ (eines unabhängigen, nationalistisch-völkisch aufgestellten und wirtschaftlich erfolgreichen „Deutschlands“, das sich den unantastbaren Gesetzen der internationalistischen „Wirtschaftsideologie“ zu widersetzen wagte) derart verzerrt, dass man auf einige belegbare „Kleinigkeiten“ doch hinweisen muss, bevor man sich den mehr oder weniger vertretbaren Anschuldigungen zuwenden kann, die gegen das von Hitler und der NSDAP erschaffene „Dritte Reich“ erhoben wurden und werden.

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So ist beispielsweise nachdrücklich zu hinterfragen, ob das plötzliche Erscheinen sowie der systematische Aufbau Adolf Hitlers zum allmächtigen Führer wirklich ausschließlich von innerstaatlichen Kreisen (und mit Hilfe von „Partei-Mitgliedsbeiträgen“) gefördert wurde, die aus wirtschaftlichen und/oder nationalkonservativen Beweggründen einen „starken Staat“ wollten, um – unter anderem – ein stärkeres Aufkommen eines von Moskau gesteuerten „kapitalfeindlichen“ Kommunismus (Stichwort: „roter Terror43)) zu verhindern. Wenn man die gängigen Abhandlungen der (nachweislich überwiegend „links orientierten“) einschlägigen Historiker hierzulande zu diesem Thema betrachtet, fällt es jedenfalls sehr unangenehm auf, dass bestimmte Förderer Hitlers beim Versuch einer Erklärung für den letztendlichen Erfolg „des Führers“ regelrecht totgeschwiegen oder doch zumindest auffällig ignoriert werden. Woran das wohl liegen mag?

Darauf werde ich hier und jetzt nicht näher eingehen, aber zu gegebener Zeit wird das unausweichlich auch noch aufzugreifen und dann angemessen darzustellen sein.

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Mindestens ebenso fragwürdig ist es zu nennen, dass im Zuge der „innerdeutschen Faschismus-Definition“ und deren sukzessive auf den deutschen Nationalsozialismus unter Hitler und „seiner“ NSDAP verkürzten Anwendung immer noch von einer „historisch erwiesenen“ und bis in die Zeit vor dem Ersten Weltkrieg zurückreichenden „Alleinschuld Deutschlands“ ausgegangen wird (siehe dazu auch „Fischer-Kontroverse44) – 1959 – 1985 und „Historikerstreit45) – 1986/87; beides liegt mehr als zwanzig Jahre zurück, wird aber von unverbesserlichen Schuldfetischisten immer wieder aufgegriffen und befeuert). Diese wurde von zahlreichen ausländischen (und zwar keineswegs nur des „rechtsradikalen Revisionismus‘“ beschuldigten) Historikern und anderen Zeitzeugen glaubhaft widerlegt … und an dieser Stelle möchte ich zur Umgehung weiterer eigener Ausführungen doch schlicht auf einen externen Beitrag verweisen. Bisher ist darin zwar nur das „Alleinschulddogma46) in Bezug auf den Ersten Weltkrieg ausführlich behandelt worden, aber aus den in dieser Arbeit zusammengestellten Fakten kann man durchaus auch die konsequent-logischen Folgen, die ihren Höhepunkt in der „Machtergreifung Hitlers“ fanden, erschließen.

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Schlussendlich muss aber auch einmal ganz offen und direkt auf eine nicht weniger auffällige und – gelinde gesagt – inakzeptable Seite des (nicht nur) in Deutschland bevorzugten Geschichtsverständnisses hingewiesen werden. Im Sinne einer ausgewogenen Geschichtsschreibung kann es nicht als statthaft angesehen werden, wenn erwiesene und in ihrer Wirkung dem „verbrecherischen Charakter“ des Nationalsozialismus‘ in nichts nachstehende Verbrechen, die nicht nur zur gleichen Zeit, sondern schon vor Hitlers Aufstieg (siehe erneut „roter Terror“) in Russland/der Sowjetunion verübt wurden, praktisch als nicht existent verleugnet oder „minder schwerwiegend“ relativiert werden. Im besonderen Maße muss das hervorgehoben und betont werden, da diese Verbrechen zweifelsohne auf derselben „marxistisch-leninistischen“ Grunddoktrin basierten, auf die sich auch die „angeblich unabhängigen“ sozialistischen und kommunistischen Kräfte in „Deutschland“ beriefen.

Wohlgemerkt unter allen vier zwischen 1848 und 1945 in dem hier nur zum Zweck der Generierung eines vereinfachenden Oberbegriffes als „Deutschland“ bezeichneten Staatsgebiet aneinandergereihten Herrschafts- und Gesellschaftsformen. – Hierauf wird unter den „Punkten IV und V“ nochmals einzugehen sein.

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Hinzuzufügen wäre auch noch, dass das Thema „politische Morde“, die seitens „linker Betroffenen- und Opfervertreter“ ebenfalls vollmundig angeprangert und heute in der Regel einseitig simplifizierend (zumindest in Form einer unvermeidlichen und deshalb konsequenten Fortentwicklung „deutschen Gedankenguts“) dem Nationalsozialismus angelastet werden, ebenfalls Gegenstand einer objektiv-kritischen Untersuchung sein muss. Dies betrifft keineswegs nur das stalinistische System der Sowjetunion, sondern auch die blutigen „Säuberungen“ während der Etablierung des Bolschewismus als Machtgrundlage der „Sowjetunion“. – Es kann und darf natürlich nicht um eine „Mord- und Opfer-Aufrechnung“ gehen, aber ein Streben nach Wahrheit im Sinne eines Verstehens der Welt auf dem Umweg über eine unparteiische Analyse der Weltgeschichte funktioniert nun einmal nicht, wenn man mutwillig all jene Faktoren ausklammert, die nicht ins propagierte Weltbild und zur eigenen Argumentation passen. Und mindestens das praktizieren „antideutsche Antifaschisten“ permanent, was, neben ihrem bevorzugten „Besudeln des eigenen ‚ethnischen Nests‘“, das wahrhaftig oftmals an deutschfeindlichen Rassismus (und aus wenigstens dubiosen Gründen opportunistischen „Selbsthass“) grenzt, sie in meinen Augen, aber grundsätzlicher für jeden ausnahmslos objektiv-kritisch und ungebunden eigenständig denkenden Menschen, zu einem ernsthaften, zumal oftmals mit dem wahren Rassismus, Chauvinismus und Imperialismus heutiger Zeit kollaborierenden Problem macht!

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Kommen wir nun aber zu den „typischen Phänomenen der Hitlerära“, derentwegen der Nationalsozialismus angeblich eine Sonderstellung innerhalb der unter „Faschismus“ zusammengefassten Bewegungen und Regimes der 1920er bis 40er Jahre (in Spanien als „Frankismus“ jedoch weit darüber hinaus andauernd) einnimmt und heute in der BRD mehr oder weniger inbrünstig als Faschismus verurteilt sowie immer noch in allen halbwegs reellen oder der Einfachheit halber „faschistisch oder rechtsextrem“ titulierten Formen bekämpft wird.

Hier wären zunächst und vorrangig jene Anklagepunkte anzuführen, welche im am 8. August 1945 beschlossenen und ratifizierten Londoner Statut47) definiert wurden. Als da wären:

  • Kriegsverbrechen – bei der Betrachtung dieses Anklagepunktes erscheint es mir ratsam, diesen Begriff48) auch aus dem Blickwinkel der vor und – angesichts der Ratifizierung des Londoner Statuts drei Monate nach der Kapitulation der deutschen Wehrmacht, somit bis dahin gültiger während des Zweiten Weltkriegs allgemein anerkannter internationaler Rechtsnormen (Haager Landkriegsordnung49) und Genfer Konvention50) – G. Protokoll von 192551)) zu untersuchen und mit der nachweislich eigens für die Prozesse gegen die und Verurteilung der politischen und militärischen Führer des NS-Regimes geschaffenen Kriterien zu vergleichen (siehe nachfolgende Anmerkung).
  • Verbrechen gegen den Frieden – Definition laut Wikipedia: Planung, Einleitung und Durchführung eines Angriffskriegs52), sowie die Beteiligung an einem gemeinsamen Plan oder an einer Verschwörung dazu (siehe dazu auch „internationale Geschichte53) und untenstehende Anmerkung)
  • Verbrechen gegen die Menschlichkeit – schauen wir zur genaueren Begriffsbestimmung54) der Einfachheit halber erneut in die Wikipedia: darunter werden alle Maßnahmen definiert, die sich abseits der Kriegshandlungen gegen die Zivilbevölkerung eines Landes richteten. Darunter fielen die Ermordung, Versklavung und Deportation von Zivilisten, Verfolgungen aus politischen, rassistischen oder religiösen Gründen (siehe unten, Anmerkung)

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[Anmerkung: Alle angebotenen Informationen sollte man eingehend studieren und – im Abgleich zu den berühmten Worten, die der amerikanische Hauptanklagevertreter Robert55) H. Jackson56) der Nachwelt in seiner Rede bei Eröffnung der Nürnberger Prozesse hinterlassen hat – in die Betrachtung und Beurteilung der Kriegsgeschichte einbeziehen, die erst durch diesen Prozess ermöglicht wurde, welcher doch ein „Jahrhundert des gerechten Friedens“ (US-General Dwight57) D. Eisenhower58)) und eine „Gerechtigkeit nach den Regeln von Recht und Menschlichkeit“ (Sir Maxwell59) Fyfe60), britischer Ankläger) gewährleisten sollte.

Hier zur Erinnerung jener Auszug, den ich aus bis heute aktuell gegebenem Anlass in meine Abhandlung einbeziehen muss:

„Wir dürfen niemals vergessen, daß nach dem gleichen Maß, mit dem wir die Angeklagten heute messen, auch wir morgen von der Geschichte gemessen werden. Diesen Angeklagten einen vergifteten Becher reichen, bedeutet, ihn an unsere eigenen Lippen zu bringen. Wir müssen an unsere Aufgabe mit so viel innerer Überlegenheit und geistiger Unbestechlichkeit herantreten, daß dieser Prozeß einmal der Nachwelt als die Erfüllung menschlichen Sehnens nach Gerechtigkeit erscheinen möge.“

Dieser Themenkomplex wird in mindestens einem separaten Artikel noch detaillierter untersucht und sowohl in Bezug auf „Krieg und Urteil“ selbst als auch hinsichtlich der oben „angeklungenen Skepsis“ bezüglich der Fragwürdigkeit des angewandten Rechtsstatuts, gerade, aber definitiv nicht nur, im Zusammenhang mit der Nachkriegsgeschichte eingehend verarbeitet werden!

Ende der Zwischenbemerkung]

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Wenn man die verlinkten und grundsätzlich ausnahmslos auf das eingangs genannte „Londoner Statut“ (welches als Maßstab angewendet und kritisch hinterfragt werden muss – siehe oben) zurückgehenden Begriffsdefinitionen eingehend studiert, muss man fraglos etwas verwundert darüber sein, dass der „Holocaust“ (= die planmäßige und industriell betriebene Massenvernichtung der europäischen Juden) darin nicht explizit erwähnt wird. Die Anklageerhebung und damit die Schaffung von gerichtsnotorischen Tatsachen erfolgten (in der BRD und vorrangig für die „deutsche Öffentlichkeit“) erst in den sogenannten Auschwitzprozessen61) (Frankfurt – hauptsächlich in den Jahren 1963 bis 1968) … die unmittelbar nach Kriegsende durchgeführten und in der internationalen Öffentlichkeit noch umstritteneren (was natürlich im „Wikipedia-Artikel“ in gewohnter Manier ignoriert wird!) „Dachauer62) Prozesse63 müssten – ebenfalls in einer eigens damit befassten separaten Studie – untersucht werden) … und weiteren nachgeordneten Gerichtsprozessen (all diese öffentlichkeitswirksam gestalteten Verfahren verfehlten die angestrebte Wirkung noch!). Das ist insofern von Bedeutung, als im Laufe der Zeit gerade die Judenverfolgung und gerichtsnotorisch festgestellte Vernichtung von 6 Millionen europäischen Juden (neben der systematischen Verfolgung und Ermordung von „politischen Gegnern“ und Angehörigen des Widerstands) zum „antifaschistischen“ Hauptanklagepunkt avancierte.

Auch dieses Thema (der Holocaust als singuläres Menschheitsverbrechen des originären Bösen) wird in dem einen oder anderen eigenen Beitrag eingehender behandelt werden. Dabei handelt es sich einerseits auch um die Vorstellung einer „gewagten These“, die ich in einem Beitrag vom 21. Mai 201164) an anderer Stelle angekündigt hatte, in der Folgezeit aber aus gesundheitlichen Gründen und auch wegen fortschreitender „geistig-emotionaler Ermattung“ nicht mehr fertigstellen konnte … ein nicht geringer Teil meines Materials ist allerdings vom „Kollegen“ Adalbert Naumann in eigenen Beiträgen verarbeitet worden, die sie – ersatzweise bis zum Erscheinen eines diesbezüglichen Artikels hier – auf der Informationsseite unter dem genannten Namen finden und abrufen können.

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Stellen wir insoweit also zusammenfassend fest:

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Die eingangs dieses Abschnitts aufgestellte Behauptung, dass eine Gleichsetzung der Begriffe Faschismus und Nationalsozialismus weder als sachlich korrekt noch als der jenseits von „offizieller Geschichtsschreibung“ existierenden politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Realität der davon unstatthafter Weise in einen ideologischen Topf geworfenen Nationen entsprechend bezeichnet werden kann, wird allein durch die oben genannten Anklagepunkte gegen das NS-Regime und die darauf folgende(n) Verurteilung(en) vollumfassend bestätigt (in ähnlicher Weise wurde auch mit Japan verfahren, aber in diesem Fall wurde letztendlich die Forderung nach „bedingungsloser Kapitulation“ – trotz der angeblich auch für diesen Zweck eingesetzten Abwürfe von Atombomben auf japanische Städte – nicht mit letzter Konsequenz exekutiert, da die Japaner eine Abdankung ihres Kaisers nicht zuzulassen gewillt waren!).

Noch wesentlich eindeutiger tritt dies bei einem eingehenden Studium der gesamten Geschichte von 1918 (Endphase des Ersten Weltkrieges, denn es genügt definitiv nicht, diese Betrachtung erst mit der „Versailler Friedenskonferenz“ zu beginnen!) bis 1949 (präziser: bis zur „Staatsgründung der BRD“) hervor – vor allem, wenn man die Vorgeschichte des Zweiten Weltkriegs „scheuklappenfrei“ studiert und besonderes Augenmerk auf die diversen während des Krieges abgehaltenen Konferenzen der „Alliierten“ (wobei man in diesem Zusammenhang nur von Zwei- oder maximal Dreimächte-Konsultationen sprechen kann) richtet.

Selbstverständlich kann dies in einer explizit der ideologiefreien Ergründung des „Anti-/Faschismus-Begriffes“ gewidmeten Abhandlung nicht ausführlicher behandelt werden. Die Empfehlung, sich aber auch in diesem Zusammenhang mit den oben genannten Faktoren zu beschäftigen, muss und soll dennoch ausgegeben werden.

Wenn man danach auch noch so manche, meist (auto-)biographisch überlieferte Ansichten von allgemein anerkannten und in der Regel zu „Kriegshelden“ erklärten Berühmtheiten aus den Reihen der „friedliebenden und zivilisierten Demokraten“ in seine Gesamtbetrachtung einbezieht, wird man letztlich um die Erkenntnis nicht herum kommen, sowohl die Ergebnisse der „NS-Forschung“ als auch die Argumentation von „Antifaschisten“ auf der Grundlage der dann erkennbar werdenden politischen, wirtschaftlichen und – zwangsläufig auch – gesellschaftlichen Hintergründe rund um WK II objektiv-kritisch hinterfragen zu müssen.

Damit soll der „Nationalsozialismus Hitlers“ weder verteidigt noch glorifiziert werden. Es geht nicht um Negierung oder Relativierung einer (wenn denn) zweifelsfrei beweisbaren Schuld des NS-Systems, sondern schlicht und ergreifend darum, die Scheinheiligkeit und Doppelmoral all jener zu entlarven, die auf dem Umweg der „Dämonisierung des Regimes“ das gesamte deutsche Volk, seine Geschichte, Kultur und Traditionen (einschließlich der Sprache) bis zum berühmt-berüchtigten Sankt-Nimmerleins-Tag auf die Sünderbank setzen und unablässig zu Selbstbezichtigung, Selbstverleugnung und „Wiedergutmachung“ verpflichten wollen, während die angeblich durch den „Sieg der Alliierten“ überwundene Ideologie unter anderem Namen und in diversen Verkleidungen weiterhin das Weltgeschehen bestimmt.

Deshalb setze ich auch eine sehr gewagte und aus Sicht der Perpetuierer des „Hitler-Dämon-Mythos“ selbstredend nicht nur inakzeptable, sondern fraglos auch „rechtsextremistische“ Behauptung ans Ende dieser Zusammenfassung (sie wird im Schlusswort noch weitergehend spezifiziert und begründet werden).

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Meine, strikt „Ismus-freie“ und durch ein bald dreißigjähriges Studium der Weltgeschichte entstandene Überzeugung lautet:

Es ging den vereinigten GegnernDeutschlands(schon im Ersten Weltkrieg, aber das ist eine andere Baustelle) – also in erster Linie Großbritannien (einschließlich Commonwealth65)[welch göttlicher Euphemismus66)] und Dominions67)), Frankreich, USA und Sowjetunion, aber auch den meisten „Feinden im Inneren“ … und nicht zu vergessen: der sich selbst als „Zionisten“ bezeichnenden Kriegspartei  – mitnichten um die Befreiung Europas von „Faschismus“ und Hitler – und leider auch nicht um die Rettung der „von totaler Vernichtung bedrohten“ Juden! Was bekämpft wurde, war hingegen „etwas Deutsches“, was jenem „demokratischen Imperium“, das durch die Niederlage des „Dritten Reiches“ geboren wurde, aus ganz und gar nicht unerfindlichen Gründen ein schmerzhafter Dorn im Auge war!

Genau so lasse ich die Aussage für den Moment stehen, mehr dazu am Ende der Ausarbeitung … und behaupte weiterhin, dass sowohl der „antideutsche Antifaschismus“ als auch die indifferente Verwendung antifaschistischer Argumentationen durch „gemäßigte Linke“ – gerne auch Linksliberale genannt, wobei dann im Einzelfall zu klären wäre, ob sie sich der Instrumentalisierung durch die bezeichnete „Demokratie“ (oder genauer: die tatsächlich dahinter stehenden „Interessen“) bewusst sind oder nicht – oder andere Mitglieder der bundesrepublikanischen „Eliten“ ebenfalls der Verschleierung dieser wahren Hintergrundgeschichte dienen.

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Um diesen dritten Abschnitt der Abhandlung endgültig abschließen zu können, bedarf es aber noch eines dringend gebotenen, keinesfalls zu sehr in die Tiefe gehenden Blicks auf einen Teilaspekt der „Faschismus-Definition“, der bei den öffentlichen Diskussionen zum Thema selten bis gar nicht berücksichtigt wird.

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Abschließend: Japan, Spanien und weitere Auffälligkeiten – u. a. Monarchie

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Dass Italien in diesem Zusammenhang ebenfalls angeführt werden muss, aber hier nicht aufgezählt wird, erklärt sich dadurch, dass der „Faschismus Mussolinis“ mitsamt seiner politischen Begleiterscheinungen bereits angesprochen wurde und der hier zu behandelnde „auffällige Unterschied“ zwischen Nationalsozialismus und allen übrigen „faschistischen“ Ideologien bei einem sorgfältigen Studium der verlinkten Informationen auch ohne explizite Erwähnung augenfällig werden sollte.

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Spanien und Japan, letzteres als Verbündeter der „Entente“ im Ersten und NS-Deutschlands im Zweiten Weltkrieg (was ebenfalls ein lohnenswertes und interessantes Thema für einen separaten Artikel ist!), während erstgenanntes im Ersten und bis auf eine nennenswerte Abweichung auch im Zweiten Weltkrieg eine „Neutralitätspolitik“ betrieben hatte, stellen allein schon wegen der jeweiligen Vorgeschichte eine auffällige Ausnahme im Kreise der des Faschismus‘ bezichtigten Staaten dar. In beiden Fällen ist diese Vorgeschichte übrigens sehr eng mit den internationalen „Geheimoperationen“ und –Abkommen sowie den imperialistischen Aspirationen der späteren Kriegsgegner „Deutschlands“ verknüpft! Dieser Themenkomplex wird gesondert verarbeitet werden und kann hier auch nicht eingehender beleuchtet werden – aber es sollte sich bereits als ausreichend interessant und erleuchtend erweisen, wenn man sich einmal mit den Themen „Ion68) Perdicaris69) -> Erste Marokkokrise70) -> Spanische Legion71)-> Aufstand der Rifkabylen72) unter Abd al-Krim73) -> usw. usf. sowie „Splendid Isolation74) (GB) -> Anglo-Japanische Allianz75) (1902) -> Entente Cordiale76) (GB +  F 1904) -> Zweierband77) (F + Russland, 1894) Triple Entente78) (F + GB + Russland 1907, ab 1915 zusätzlich Italien) -> usw. usf. beschäftigen und die eigenen Recherchen gemäß der enthaltenen Verlinkungen ausweiten würde!

Die Konzentration auf Japan und Spanien ist aber noch weiteren Besonderheiten geschuldet, die an dieser Stelle auch nicht eingehender behandelt werden sollen, da sie in den ebenfalls angebotenen Informationen enthalten sind. Unter anderem schlägt sich das auch in der politischen Entwicklung beider Nationen nieder, die – ähnlich, aber aus weniger brachial unwiderlegbaren Gründen (Mussolinis Ermordung durch „mutmaßlich kommunistische“ Partisanen) wie in Italien – in der Zeit nach dem Krieg sowohl Friedensverträge als auch nach und nach das Recht, ihren Staaten formaljuristisch (völker- und staatsrechtlich) reguläre Verfassungen zu geben, gewährt bekamen (ob es entsprechend umgesetzt wurde, ist eine andere Frage, die im Zusammenhang mit dieser Abhandlung maximal von sekundärer Bedeutung wäre).

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Interessant ist auch, sich etwas eingehender mit der Realität jenseits von Begrifflichkeiten wie „Entfaschisierung“ und „Entnazifizierung“ (*) zu beschäftigen – und dabei den enormen Einfluss zu beachten, welchen die jeweils eingesetzten „Alliierten (Hohen) Kommissionen“ darauf ausübten. Da Spanien während des Zweiten Weltkrieges (nachdem Franco mit Hilfe der von Hitler und Mussolini entsandten Verstärkung seine Macht etablieren konnte), wie bereits hervorgehoben, mehr oder weniger Neutralität übte (die einzige mir bekannte Ausnahme stellte die sogenannte „Blaue Division79) – auch Freiwilligen-Division genannt – dar, die von 1941 – 1943 am Russlandfeldzug der Wehrmacht beteiligt war), fällt die Spanische „Aufarbeitung des Faschismus“ ebenfalls aus dem Rahmen der in dieser Arbeit zu vergleichenden Tatsachen. – Von den „unterlegenen Achsenmächten“ war es letztlich aber nachweislich nur „Deutschland“, dessen Umgang mit seinen „faschistischen Altlasten“ (insbesondere von den inländischen Kritikern) fortwährend bis zum Exzess kritisch betrachtet wurde und von den antifaschistischen Aktivisten bis zum heutigen Tag – teilweise fraglos berechtigterweise, wobei der oben genannte Anteil, den die „Siegermächte“ hinsichtlich einer definitiv als „nicht befriedigend zu bezeichnenden Entnazifizierung“ hatten, in der Regel geflissentlich ignoriert wird – als zentraler Teil ihrer antideutschen Argumentation genutzt wird.

(*) Anmerkung: Entfaschisierung80) Entnazifizierung81) … ich biete hier ganz bewusst nur Suchanfragen zu diesen Themen an. Wer sich damit befassen und meine Argumentation überprüfen möchte, sollte jedoch sehr „großzügig“ aus dem Angebot der darüber zu beziehenden Informationen „schöpfen“ … Eine – fraglos einseitige, aber das soll hier nicht weiter stören – zusammenfassende Arbeit, die auch Spanien, Japan und andere, nach Meinung der Autoren in Bezug auf die Faschismus-Definition relevante Themen behandelt, kann hier82) gelesen und („Copyleft“) heruntergeladen werden. Es handelt sich um die 44-seitige Arbeitsschrift einer Gruppe von Schweizer Antifaschist/innen („Das Kollektiv der Ausstellungsmacher/innen“), die aus Anlass einer unter dem Titel „fascho! berichte aus dem alltag83) vom 24.08. – 23.09.2007 in Zürich ausgerichteten Ausstellung veröffentlicht wurde. – Interessante Recherche am Rande: Die Aktivisten firmierten und publizierten unter der Bezeichnung „Verein zur Förderung antifaschistischer Aktivitäten84) -> hier das Ergebnis einer darauf bezogenen Suche85) im Internet. – All diese Angaben erfolgen ohne weitere Bewertung.

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Von all diesen „unbedeutenden Kleinigkeiten“ abgesehen, gibt es aber zweifelsohne ein Unterscheidungsmerkmal zwischen „Faschismus“ und Nationalsozialismus, das bei einer eingehenden Betrachtung des Gesamtthemas nicht nur „ins Auge stechen“, sondern meiner Meinung nach auch angemessen beachtet werden muss, in der öffentlichen Debatte aber bestenfalls am Rande gestreift wird.

Wie in der Überschrift bereits angedeutet, handelt es sich dabei um den Faktor „Monarchie“, auch wenn dieser im „Spanien Francos“ zeitweise keine „staatstragende Bedeutung“ besessen hatte. Dafür spielte er in Italien86) und in der höchst87) wechselhaften88) jüngeren japanischen89) Geschichte90) eine umso größere und im Sinne „meiner These“ auch bedeutsamere Rolle. Das bedeutet unter anderem, dass alle vorrangig genannten „faschistischen Regime“ außer Deutschland von „durch revolutionäre Bedrängung“ bedrohten und alten feudal-imperialistischen Ambitionen offenkundig nicht abgeneigten Monarchien entweder geduldet oder (die wahrscheinlichere Annahme) zum Erhalt der eigenen Macht sogar aktiv gefördert wurden.

Kriegs- und weltgeschichtlich kann und muss konstatiert werden, dass mit der Niederlage der Achsenmächte in WK II auch die Monarchien in Italien und Japan (siehe oben!) entmachtet (durch „demokratische Systeme“ abgelöst) wurden. – Nachdem dasselbe rund um den Ersten Weltkrieg in „Deutschland“, Österreich sowohl ebenso in Russland und in gewisser Weise auch in der Türkei bereits erfolgreich exekutiert wurde, könnte man also durchaus sagen, dass damit alle dem letztendlich triumphierenden „liberal-demokratischen“ System (oder der tatsächlich federführenden Ideologie) mehr oder weniger „kritisch bis feindlich“ gegenüberstehenden Herrschaftsdynastien geradezu gezielt eliminiert wurden, während das „zumindest zeit- und teilweise faschistische“ Spanien Francos bis zum Tod des Diktators 1975 relativ unbehelligt weiterbestand.

Um das System hinter diesem – in leicht veränderter Form auch heute noch vorherrschenden – weltpolitischen Handeln zu erkennen, muss man sich nicht nur mit der Geschichte des Nachkriegsspanien (unter anderem auch mit dem „Wirtschaftswunder“ – wer davon mutmaßlich am stärksten profitierte, muss ebenfalls in die Betrachtung einbezogen werden – ohne damit verbundener Liberalisierung der inneren politischen Verhältnisse) beschäftigen, sondern auch nochmals über die „Ausnahmestellung des deutschen Nationalsozialismus“ nachdenken.

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Was hiermit zum Ausdruck gebracht werden soll, ist zumindest zweierlei:

1.) Genau wie beim vermeintlich kriegsentscheidenden Sturz der mitteleuropäischen Ordnungsmacht, welche die deutsche und österreich-ungarische Monarchie nun einmal unbestreitbar gewesen war, spielten „revolutionäre Kräfte“ im In- und Ausland auch vor (Spanien) und während des Zweiten Weltkriegs eine maßgebliche Rolle beim letztendlich errungenen Sieg der Alliierten. Allerdings immer erst „im zweiten Anlauf“, nachdem sie zuvor gegen die „antirevolutionären, nationalkonservativen und/oder faschistischen“ Kräfte (der Achsenmächte) unterlegen waren. In der Weimarer Republik (aber auch in Italien, wenn hier im Sinne der „Koalitionsbildung“ auch noch umfassender getrickst werden musste) geschah dies nicht in Form eines „gewaltsamen Putsches“, sondern im Rahmen von absolut demokratischen Entscheidungsprozessen (die nicht hier, sondern in einem eigenen Beitrag genauer untersucht und geschildert werden sollen!).

2.) Abgesehen von dem überaus mysteriösen Detail der Person Adolf Hitlers und seines kometenhaften Aufstiegs zum qua Ermächtigungsgesetz quasi „gekrönten“ allmächtigen Führer des „Dritten Reiches“ (NS-„Deutschlands“), kann man die Entwicklung in der Weimarer Republik – entgegen der Meinung, die insbesondere linke Intellektuelle vertreten – keinesfalls von der gesamten Vorgeschichte, die zu einer, auch von internationalen Kritikern massiv verurteilten, in der Weltgeschichte bis dahin einzigartigen Verhöhnung und Vergewaltigung anerkannter internationaler Rechtsnormen führte, getrennt betrachten und beurteilen. Versailles wurde nicht nur wegen der wider alle historischen und politischen Fakten und letztendlich durch Einsatz brutalster erpresserischer Mittel postulierten „alleinigen Kriegsschuld“ der Mittelmächte (i. e. „Deutschlands“ in Gestalt des Zweiten Deutschen Reiches), sondern auch wegen der durch dieses Friedensdiktat (definitiv gegen die in der Haager Landkriegsordnung festgeschriebenen Prinzipien) geschaffenen Tatsachen zum Garanten für den früher oder später zu erwartenden Ausbruch eines weiteren großen Krieges. – Dass hier in den Augen des objektiv-kritischen Betrachters nicht vorrangig, aber auch die Geschichte und das schlussendlich eingetretene Ergebnis der Russischen Revolution(en) eine maßgebliche Rolle dabei spielte, dass sich der „Wunsch nach einer nationalkonservativen Regierung“ mehr und mehr etablieren musste, kann bei der Analyse nicht einfach ausgeklammert oder negiert werden. – Was dann daraus wurde, nachdem Hitler sich des lästigen Anhängsels eines von ihm (zu Unrecht?) als „Quasselbude“ titulierten Parlamentes entledigt hatte, steht auf einem anderen Blatt und im Rahmen dieser Arbeit nicht vorrangig zur Diskussion.

Fassen wir diese Argumente in Bezug auf die reellen Auswirkungen des Ersten Weltkriegs und der von den Siegern (dazu gehörte, wie man betonen muss, auch eine über hundert Personen starke „zionistische Interessenvertretung“) in Versailles geschaffenen Nachkriegsordnung kurz zusammen, um sie dann ebenso knapp mit dem Entstehen, Verlauf und Ergebnis des Zweiten Weltkriegs zu vergleichen.

Beginnen muss man dabei mit der Feststellung, dass die sich fortschreitend stärker durchsetzende Tendenz zu einer nationalkonservativen Regierungsform nicht allein durch die „Terror-Aktionen“ bei der Machtergreifung des Bolschewismus‘ in Russland, sondern in mindestens ebenso starkem Maße auch von den „sozialen Unruhen“, die Europa, ausgehend von der Französischen Revolution, fortwährend in Atem gehalten hatten, bedingt wurde. Dass in dieser Hinsicht das „deutsche Kapital“ und bestimmte nationalkonservative Kreise besondere Ressentiments gegenüber den Ursprüngen der in Deutschland von verschiedenen „linken Gruppierungen“ repräsentierten revolutionären Kräfte hegten, kann und soll nicht bestritten werden. Trotzdem wurde das Ergebnis von Versailles und die Rolle, welche diese „revolutionären Kräfte“ (eine genauere Definition derselben wird in einem separaten Artikel nachgeliefert werden) bei seinem Zustandekommen gespielt hatten, im weiteren Verlauf, zusammen mit der „extrem anpassungsfähigen (je nach adressiertem Auditorium) Wahlpropaganda“ von Hitler und seiner NSDAP (aber auch der dagegen aufgebotenen und unzweifelhaft von der „Komintern“ bestimmten linken Propaganda!) zum ausschlaggebenden Faktor hinsichtlich der „originär deutschen“ Wahlentscheidung zugunsten jener Koalition, aus der der Nationalsozialismus in letzter Konsequenz als alleinherrschende Diktatur hervorging.

Was man in diesem Zusammenhang auch thematisieren und besonders hervorheben muss, ist, dass das Zerschlagen der von mir oben behaupteten „Ordnungsmacht“, die von den Monarchien des Zweiten Deutschen Reiches und Österreich-Ungarns ausgeübt wurde, sich besonders im „wiederhergestellten Polen“ (*), den östlich an dieses grenzenden Gebieten, aber in kaum minder gravierender Weise auch in dem neu geschaffenen Staatskonstrukt der Tschechoslowakei für viele Menschen (Juden, Deutsche und andere (ethnische) Minderheiten) als katastrophal erwies. Entsprechende Belege, die diese Behauptung auch und vor allem aus internationaler Sicht untermauern, werden im Rahmen später folgender Beiträge nachgeliefert.

*Anmerkung: man studiere in diesem Fall bitte auch einmal den „Weg dorthin“, der insbesondere durch die „Kriegführung“ der ach so verdammungswürdigen „Mittelmächte“ überhaupt erst geebnet und nicht etwa durch die „großzügigen Sieger“ erzwungen wurde. Es ist sicher interessant die gesamte Geschichte Polens zu studieren, aber in diesem speziellen Fall würde es genügen, sich auf die Entwicklung von Kongresspolen91) über „Weichselland92) hin zur Zweiten Polnischen Republik93) zu beschränken – wie üblich werden hier nur „Wikipedia“-Artikel verlinkt, man sollte aber auch selbst nach alternativen Informationsquellen suchen. Bei einer unvoreingenommenen Untersuchung dieser Entwicklung wird man unter anderem unzweifelhaft erkennen, dass Polen aus historisch überlieferten Gründen eher ein „logischer Verbündeter“ seiner westlichen Nachbarn (sprich „Deutschlands“!) als Russlands/der Sowjetunion hätte sein müssen.

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Kurzer Einschub zur Verdeutlichung der weit über die historisch „überlieferten“ Ereignisse der Zwischenkriegszeit hinaus gehenden Entwicklungen, bei denen „rechte und linke Extremisten“ (ob wissentlich oder unabsichtlich, da von ihren „Führern“ gesteuert, mag dahinstehen) Hand in Hand „gegen denselben Feind“ gearbeitet hatten …

In Bezug auf die Langzeitwirkung der Vernichtung der oben beschriebenen Ordnungsmacht muss auch etwas, was bei der „Betrachtung Hitlers“ fast vollständig unterschlagen wird, und im Zusammenhang mit diesem Unterkapitel gerade deshalb besonders betont werden muss, angeführt werden:

Das Phänomen Hitler muss auch im Hinblick auf seine Wirkung („seinen unschätzbaren Beitrag“) hinsichtlich der Unterdrückung und letztendlich erreichten Überwindung von monarchistischen Bestrebungen, die in der Weimarer Republik noch sehr stark waren, verstanden werden.

Und mindestens in diesem Zusammenhang muss er als erfolgreicher „revolutionärer“ (auch im Sinne der ursprünglichen Ziele der F. R.) Faktor der Zeitgeschichte bezeichnet werden! Dass es darüber hinaus aber noch viel auffälligere Parallelen zwischen ihm und seinem (angeblich) „größten Widersacher“ (Josef Stalin – aber auch den „echten Berufsrevolutionären“ Lenin und Trotzki) gab, die in anderer „weltrevolutionärer“ Hinsicht bis zum heutigen Tag nie ernsthaft untersucht, geschweige denn aufgedeckt wurden, werde ich irgendwann auch noch belegen!

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Kehren wir jedoch zurück zur insgesamt leider sehr unzureichend „verarbeiteten“ Vergangenheit:

All das oben Genannte (und noch mehr) schuf das Fundament für jene Politik, die Hitlers NSDAP nach der Machtübernahme betrieb und sich vorrangig auf die Revision des durch Versailles geschaffenen Unrechts konzentrierte. Der „antifaschistische“ Standardvorwurf, dass diese Politik von Anfang an der „Entfesselung eines Weltkriegs“ und der Etablierung einer „großdeutschen Weltherrschaft“ gegolten habe, muss vollständig ins Reich der propagandistischen Polemik verwiesen werden! Es muss vielmehr als allgemein bekannt erachtet werden, dass die einzige Macht des frühen und mittleren Zwanzigsten Jahrhunderts, die (abgesehen von den sich bereits als „Herren der Welt“ aufspielenden „Siegern des Ersten Weltkrieges“) vollmundig eine weltweite Dominanz angestrebt hatte, die von bolschewistischer Seite propagierte „Weltrevolution“ und – entgegen der andere Intentionen vermutenden Kritik marxistisch-leninistischer Intellektueller – auch die vermeintlich „nationalistisch gefärbte“ Expansionsstrategie der Sowjetunion unter dem großen Vaterlandsführer Stalin gewesen waren.

Die von denselben Kreisen ins Lächerliche gezogenen Friedensbemühungen Hitlers, die unverkennbar einer Vermeidung jener kriegerischen Konstellation gegolten hatten, welche von Revolutionsführern wie Lenin und Trotzki angestrebt und von dem „sie beerbenden Stalin“ übernommen wurden (Zermürbungs- und Abnutzungskrieg der westlichen kapitalistischen Nationen untereinander als siegverheißende Vorstufe der revolutionären Expansion), sind in Wahrheit umfassend belegbare Realität. Und diese hatten bis zur Agitation, die von „bekannter Seite“ (soll heißen „britisch-zionistischer“) initiiert und durch die Kriegspolitik des amerikanischen Präsidenten Franklin D. Roosevelt (die schon vor seiner ersten Inauguration und der Machtübernahme Hitlers Ende 1932 (!) begann) in manipulativer Form auf die Spitze getrieben wurde, auch eine friedlich-einvernehmliche Lösung der zwischen Polen – aber genauso der Tschechoslowakei – und „Deutschland“ bestehenden Differenzen angestrebt. – Wie gesagt: all das lässt sich mittlerweile umfassend belegen, wobei man nicht einmal auf die Arbeit von „des rechtsradikalen Revisionismus verdächtigen“ Autoren angewiesen ist. Auch darüber werde ich – sofern mir die erforderliche Kraft und Zeit dafür gewährt werden sollte – an dieser Stelle noch ausführlicher referieren.

Für den Augenblick möchte ich damit schließen, die Folgen des Ersten Weltkriegs (einschließlich der Gründung des „Völkerbundes“, der sich in den Zwischenkriegsjahren keineswegs als geeignete internationale Instanz für die gewaltfreie Lösung von zwischenstaatlichen Konflikten entpuppte, sondern mit diversen Entscheidungen und/oder Unterlassungen sogar noch zur Eskalation derselben beitrug) als absolut vergleichbar mit den bis heute andauernden, durch den Triumph der Alliierten, deren kaum weniger fragwürdige Verurteilung der „allein schuldigen Kriegsverbrecher“ und der durch diese Schaffung „neuer internationaler, aber einseitig im Sinne des neuen Machtimperiums auslegbarer“ Rechtsnormen begünstigten, globalen Zustände bezeichnet werden müssen.

Das bedeutet aber auch – auf globale Maßstäbe erweitert, dass es als nahezu unvermeidlich angesehen werden muss (wie durch die aktuellen Geschehnisse in der Welt ja brutalstmöglich untermauert wird), dass wir mindestens noch einen weiteren weltweiten Krieg erleben werden. Einen (wahrscheinlich) letzten Weltkrieg, der von denselben Interessenkreisen wie die vorangegangenen angestrebt wird, um die Vervollständigung ihres Triumphes über den Rest der Menschheit und „ihre Welt“ zu erzwingen … Wer oder was unter diesen „Interessenkreisen“ zu verstehen ist, wird in einem späteren Beitrag genauer dargelegt werden … kann aber weitestgehend durch die anderen „Verschwörungstheorien“ erschlossen werden, die auf den Info-Seiten bereitgestellt werden.

Damit kommen wir nun aber endlich zur genaueren Betrachtung der „anderen Seite der Medaille“ …

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IV – Was ist – oder wie definiert sich – Antifaschismus?

Wie bereits eingangs des Zwischenfazits unter Punkt II (PDF, Seite 11) angedeutet, ist es keineswegs logisch, Antifaschismus als eine ideologische Sichtweise der „originär linken“ Weltanschauung zu definieren. Ebenso schwierig ist es, überhaupt exakt zu bestimmen, a) welche (tatsächlich oder vorgeblich) „linken Strömungen“ es gibt und welche davon „tonangebend“ ist, sowie b) welche der „linken“ Gruppierungen als federführend im Sinne der Kanonisierung von „Antifaschismus“ und „rechtem Feindbild“ zu nennen sind.

Zu guter Letzt muss man noch vorausschicken, dass „Antifaschismus“ natürlich erst seit Aufkommen der angegriffenen und bekämpften Ideologie (also bekanntlich um 1922 herum) als solcher existiert, dass er aber aus schon zuvor existierenden, unverkennbar zunehmend mehr in Russland und „Deutschland“ (Zweites Kaiserreich und Weimarer Republik) aktiven Bewegungen hervorging und seine Führungspersönlichkeiten zum weit überwiegenden Teil aus „originär revolutionären“ Kreisen stammten. Deshalb muss eine auf umfassende Beantwortung abzielende  Frage, wie sich „Antifaschismus“ definieren lässt, auch lange vor 1922/23 ansetzen.

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Einleitung und/oder hoffnungsloser Versuch der „Quadratur des Kreises“ in Form einer Begriffsbestimmung

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Da ich mir bestimmt nicht zu behaupten anmaße, dieses „phänomenale Mysterium“ auch nur ansatzweise entschleiern und erklären zu können, führe ich als Einstieg auch diesmal externe Meinungen und Begriffsdefinitionen an. Wer Interesse und Lust hat, kann sich dort einen ersten Überblick verschaffen, bevor der eigentlichen Frage in Gestalt einer stark verkürzten historischen Ursachenforschung nachgegangen werden soll.

  • http://unsere.de/antifa.htm96) (umfangreiche Auswahl an themenbezogenen Definitionen und Erläuterungen … einschließlich „Antifa“-Forum)

Die Sammelbezeichnung für die Gegner zum Faschismus, besonders für die, die gegen die totalitäre Herrschaft der Faschisten in Italien und der Nationalsozialisten in Deutschland gerichtete Widerstandsbewegung. Es gibt zwei Gruppen der Antifaschisten. Die einen, die den Sturz des faschistischen Systems verfolgen, die anderen, die eine Bolschewisierung anstreben.

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Hier noch ein „wunderschönes“ Beispiel: Antifaschistischer Schutzwall98), aus dem ich – auch im weiten Vorgriff auf später eventuell noch folgende „weltpolitische Verschwörungstheorien“ eine spezielle Passage gerne zitieren möchte:

[…] Im Einvernehmen mit den verbündeten sozialistischen Staaten des Warschauer Vertrages […] und völlig überraschend für den Imperialismus der BRD, seine Spionagezentralen und die NATO übernahmen die bewaffneten Kräfte der DDR die militärische Sicherung der Staatsgrenze zu Westberlin. […]

Dazu kann ich hier und jetzt nur schreiben, dass diese Entscheidung für das „westliche Verteidigungsbündnis“ in etwa so überraschend kam, wie die sowjetische Expansion in Ost- und Mitteleuropa nach dem Zweiten Weltkrieg (Jalta) oder für die DDR und den Warschauer Pakt die „friedliche Revolution“ von 1989 (entsprechende, auf höchster Ebene laufende Verhandlungen können bis Anfang der 1980er Jahre nachgewiesen werden!). – An derart „schwarz-weiß-malerische“ Geschichten kann wirklich nur ein hoffnungslos indoktrinierter (und?) oder hochgradig naiver Zeitgenosse (beiderlei Geschlechts) heute noch glauben.

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Überhaupt sind die – gelinde gesagt – sehr unterschiedlichen Standpunkte der beiden, durch den „Kriegshandel zwischen Stalin und Roosevelt“ (in geringerem Umfang konnte auch Churchill sich dafür „rühmen“) entstandenen deutschen Teilstaaten sehr interessante Studienfelder. Nicht zuletzt, weil die „Wiedervereinigung“ nach meinem Dafürhalten auch den schlussendlichen Wendepunkt hin zu einer noch gespaltener und teilweise bis zur Unvereinbarkeit zerstritten anmutenden „Linken“ repräsentiert. Schon deutlich vor der „Erfindung des Faschismus durch Mussolini“ wurde diese Zerstrittenheit als einer der Hauptgründe einerseits für die viel später folgende „Erfolgsgeschichte Adolf Hitlers“ und andererseits auch für die im Volk und bei seinen „nationalkonservativen Eliten“ eher Misstrauen als Hoffnung auf die Lösung seinerzeit vorrangig anzusehender Probleme weckende Bedenken dieses Phänomens erkennbar. – In der Entwicklung Nachkriegs-„Deutschlands“99) war dabei die „sozialistische Geschichtsdefinition und –Schreibung, einschließlich Gedenkkultur“ ohne jede Frage der dominante Part. – Darauf werde ich im folgenden Abschnitt V noch einmal zurückkommen.

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Sowohl als Abschluss dieses Definitionsabschnittes wie auch als Übergang zur kurzen thematischen Definition von „Antifa“ möchte ich hier unbedingt noch die Darstellung eines „Organs der wehrhaften100) Demokratie101), die ihre unbedingt zu bekämpfenden Gegner bekanntlich in beiden Extremausprägungen der gegensätzlichen Ideologien („Links-Rechts-Dialektik“) vermutet, anführen. Hinsichtlich dieser „Demokratie“ wurden ja bereits berechtigte Zweifel bezüglich „Schein und Wirklichkeit“ angemeldet, aber eine eingehende Beschäftigung damit muss für einen separaten Artikel aufgespart werden. – Wie auch immer, hier jedenfalls eine „Antifaschismus-Definition“ à la Verfassungsschutz Mecklenburg-Vorpommern102)… auch davon möchte ich als Zitat einige kurze Passagen für meinen Gesamtargumentationsstrang übernehmen:

Der Begriff „Antifaschismus“ ist in der öffentlichen Wahrnehmung tendenziell positiv belegt […] Da es keine allgemein gültige Definition dessen gibt, was unter „Antifaschismus“ zu verstehen ist, finden sich je nach politischer Ausrichtung verschiedene Auslegungen […]

[…] Es ist daher notwendig, genau hinzusehen, welche Ziele „Antifaschisten“ verfolgen: Geht es tatsächlich nur um die Bekämpfung des Rechtsextremismus oder (auch) um die Diffamierung des demokratischen Rechtsstaats und einer freiheitlichen Gesellschaftsordnung? Dies wird nicht immer auf den ersten Blick klar.  […]

Das sind jetzt nur Feststellungen, die man unzweifelhaft als korrekt bezeichnen kann, aber darum geht es dem „Verfassungsschutz“ bei seiner Information bestenfalls ganz am Rande. Die wahre Intention wird aber deutlich, wenn man sich die gesamte „Expertise“ gründlich durchliest … und deshalb stelle ich dazu mal einen wesentlichen Punkt ganz wertfrei heraus …

Im Umkehrschluss könnten nicht extremistische und dogmatisch geblendete „Rechte und Linke“ aus dieser Definition nämlich auch ableiten, dass es „die wehrhafte Demokratie“ (respektive deren Erfinder, Förderer und Kontrolleure) ist (sind), vor der (denen) man sich tunlichst in Acht nehmen sollte. Unter anderem auch, weil eines der wichtigsten Instrumente zur Abwehr von „demokratiefeindlichen Bestrebungen“ immer darin bestand und heute nachweislich mehr denn je besteht, real existierende oder künstlich geschaffene Gegensätze innerhalb des qua „Pseudo-FDGO103) definierten „westlichen Demokratieverständnisses“ gegeneinander auszuspielen und nicht selten auch aufzuhetzen.

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Sonderfall „Antifa“

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Hierbei handelt es sich unzweifelhaft um eine vorrangig „deutsche Erfindung“, auch wenn sie von einer „ganz speziellen“, unzweifelhaft „programmatisch“ auf eine Mischung zwischen den alten ideologischen Wurzeln (Marx/Engels, Freud, Lenin, Trotzki … teilweise sogar Stalin und Mao!) und einer neuen „Notwendigkeit“ hinsichtlich der rigorosen Unterdrückung einer zu starken Rückbesinnung „wiedervereinigter Deutscher“ auf ein jenseits des Nationalsozialismus angesiedeltes Verständnis „deutscher“ Werte-, Denk- und Heimattradition basierenden Form des Internationalismus geprägt ist.

Nachfolgend möchte ich, bis auf sich dafür aufdrängende Ausnahmen unkommentiert, einige Rechercheempfehlungen aussprechen, um dieses spezifische Thema ergründen zu helfen.

„Wikipedia“ stellt unter diesem Schlagwort104) eine Begriffsdefinition her, welche die Anfänge miteinbezieht, aber immerhin korrekterweise betont, dass der Begriff erst zu Beginn der 1980er Jahre „wiederbelebt“ wurde (vor allem „bundesrepublikanisch“, aber auch in der DDR, wobei zu beiden Seiten des „antifaschistischen Schutzwalls“ systembedingt sehr unterschiedlich argumentiert wurde).

Darüber hinaus wäre auch eine ausführliche Beschäftigung mit der „Wikipedia-Abhandlung zu Linksextremismus105) empfehlenswert und dabei die umfassende Einbeziehung der Querverweise anzuraten. Dies erachte ich gerade im Hinblick auf die Bewertung der „deutschen Linken“ der Nachkriegszeit für geradeheraus unerlässlich.

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Ansonsten  …

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An diese Stelle muss meiner Ansicht nach auch ein Projekt109) gesondert hervorgehoben werden, welches man „mindestens als grenzwertig“ bezeichnen muss. Mehr werde ich dazu nicht schreiben – nur die Empfehlung ausgeben, die Informationen und Ratschläge, die dort zum oder für den Kampf gegen „Rechtsextremismus“ angeboten werden, ebenso sorgfältig zu prüfen, wie die Liste der Unterstützer und Förderer, um danach nochmals hierher zurückzukehren und den Artikel zu Ende zu lesen …

Und da ich es für a) förderlich im Sinne einer freien und ungebundenen Meinungsbildung erachte und b) vollkommen legitim halte, auch mal die „erklärte und diskriminierte Gegenseite“ zu Wort kommen zu lassen, möchte ich hier – mit derselben Empfehlung wie oben verbunden – eine Stimme aus dem deutschnationalen Lager anführen. Das Beispiel zeigt unter anderem sehr gut auf, wie vorgeblich „linke“ Netzwerke arbeiten und dass diese Vorgehensweise sehr viele Gemeinsamkeiten mit „Pro-zionistischen Hasbara110)Hetzern111) aufweist.

Es handelt sich um eine bekannte „Deutsch-Rapperin112) (sie selbst legt berechtigter und nachvollziehbarer Weise Wert auf die deutsche Bezeichnung Sangspruchdichterin), die für viele „Antifanten“ zum absoluten Feindbild113) und Hassobjekt avanciert ist … stellt sich für mich unter anderem die Frage, woran das (wirklich und nicht nur vorgeschobener Weise!) liegen mag?

Aber darauf werde ich in einer mehr am Gesamtbild der „aktuellen deutschen Linken“ orientierten Betrachtung im nächsten Abschnitt (PDF II) noch etwas nachdrücklicher und konkreter eingehen.

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Soweit diese Einleitung hinsichtlich einer de facto nicht zu bewältigenden Bemühung, „Antifaschismus“ in seinen vielfältigen Erscheinungsformen, einschließlich „Antifa“, auf einem ähnlich stabilen Fundament zu definieren, wie das scheinbar in Bezug auf „Faschismus/Nationalsozialismus und Rechtsextremismus“ der Fall ist, wenn man sich ausschließlich nach der Meinung erklärter Gegner dieser Bewegungen und Regime richtet.

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Betrachtung der historischen Entwicklung „linker und linksextremer Ideologien“

[Vollständige Darstellung nur in „PDF II“]

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Im Folgenden möchte ich nun versuchen, mit Hilfe einer „kurzen“ (tatsächlich extrem gekürzten) Entwicklungsstudie eine alternative Basis für die Erforschung des „speziell deutschen linken bis linksextremen Phänomens“ anzubieten. Jeder Versuch einer a) allgemeinen Begriffsbestimmung und b) spezifischeren Untersuchung des generierten politisch-weltanschaulichen „Feindbilds“ wird ohne einen Rückblick in die „deutsche Geschichte“ immer nur eine auf zeitlich begrenzte Momentaufnahmen beschränkte Erforschung des Phänomens ermöglichen. Vor allem, da eine objektiv-kritische, auch die Geschichte der europäischen Nachbarn und der über annähernd vier Jahrhunderte bestimmend wirkenden politisch-militärischen Strategie der britischen (englischen) „Balance of Power“ unabdingbar ist, um die Wirkungsweise der philosophischen und ideologischen Wurzeln aller revolutionären Bewegungen, die auch in „Deutschland“ keineswegs originär im Lebenswerk von Marx und Engels vergraben liegen, exakt zu bestimmen.

Erst wenn man sich um eine solche, letztlich einen „erhöhten Standpunkt“ in Gestalt einer entscheidend erweiterten Perspektive repräsentierende Ausgangslage bemüht, erhält man eine reelle Chance, das keineswegs zufällig entstandene „chaotische Wirrwarr“ zu überwinden und die tatsächlichen Ursachen, Hintergründe und Ziele der „Rechts-Links-Dialektik“ und in letzter Konsequenz auch aller übrigen „dialektischen Spannungsfelder“ zu erkennen, die sowohl unbestreitbar als auch lückenlos nachvollziehbar immer nur der Spaltung und der Verschleierung der wahren Pläne, welche die sich selbst zur „höchsten geistigen Elite“ erklärenden Inhaber der Spannungsregler bis aufs letzte i-Tüpfelchen zu verwirklichen vorgenommen haben.

Mit Hilfe der empfohlenen und nachfolgend oberflächlich skizzierten Ausgangslage für jede ernstgemeinte individuelle Geschichtsforschung erhält man auch einen unwiderlegbaren Beweis dafür, dass alle Menschen, die sich – aus welchen Gründen auch immer – vor irgendeine (i.e. egal wie angemalte und verortete) „Ismus-Karre“ haben spannen lassen, zu allen Zeiten nicht mehr als nützliche Idioten gewesen sind!

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Als einzelne Stufen dieser Entwicklung sehe ich an … und bezeichne ich wie folgt:

  • Revolutionäre Anfänge und Grundlagen (humanistische – liberalistische – emanzipatorische [genau in dieser Reihenfolge auftretend!] Vorbereitung aller Revolutionen während der Epochen von Renaissance und Aufklärung bis hin zur „Erfindung und sukzessiven Etablierung einer radikalen Linken“) – dies betrifft (mindestens) den Zeitraum von etwa 1648 – 1848/49, was unvermeidlich ungenau ist, da man eigentlich mindestens bis ins 15., wenn nicht gar ins 13. Jahrhundert zurückgehen müsste, aber das werde ich lieber im Rahmen einer anderen Ausarbeitung näher erläutern und dann auch belegen!
  • Strategischer Übergang zum Pazifismus, Antimilitarismus und Antiimperialismus (Tarnung für die Entwicklung einer starken antideutschen Bewegung, deren geistige Führer sowohl im Olymp des „revolutionären Sozialismus“ – eigentlich Kommunismus – als auch in den Reihen der einflussreichsten und mächtigsten Imperialisten zu finden waren … und auch heute noch sind! – für diese Phase nehme ich den Zeitraum von 1848/49 – 1890 an.)
  • Schleichender Übergang zu einer Bolschewisierung der „deutschen Sozialrevolution“ (praktisch beginnend mit der Aufhebung der Sozialistengesetze im deutschen Kaiserreich in Folge des Sturzes Bismarcks, sich zunächst über die Arbeitervereine und „Sozialdemokratie“ definierende, dann jedoch in eine rasch um sich greifende, nochmals forcierte Radikalisierung der sozialistischen/kommunistischen Revolutionskräfte übergehende und schließlich durch die „Burgfriedenkrise“ eskalierende sowie den Erfolg der bolschewistischen Revolution (im zweiten Anlauf) in Russland final beschleunigte Vernichtungsaktion gegen Preußen und die kaiserliche Monarchie … 1890 – 1914/15 –die frappierende Parallelität dieser Entwicklung zur vorrangig seitens „Englands“ betriebenen Einkreisungsstrategie ist keineswegs „dem Zufall geschuldet“!)
  • WK I, Versailler Nachkriegsordnung und Weimarer Republik, einschließlich Bildung des „Widerstands gegen Sozial- und National(sozialistischen) Faschismus“ (von der angeblichen „Unanfechtbarkeit der alleinigen deutschen Kriegsschuld“ ausgehende und ebenso angeblich durch den Führungsanspruch hinsichtlich der „Mobilisierung der Massen“ für die jeweilige Umgestaltung eines beiderseits als „unzulänglich erkannten“ Staatswesens bedingte sowie massiv vom Ausland – ausländische Interessengruppen und „Exilanten“ – forcierte Spaltung; sie wurde vor dem zu spät anvisierten Ziel der Schaffung einer „deutschen Volksfront“ maßgeblich durch die von Moskau – Komintern – ausgegebenen Direktiven beeinflusst und letzten Endes zur „Siegesgarantie“ des Nationalsozialismus‘ Hitlers! – Diesen Zeitraum muss man a) in die Phase des Kampfes gegen den „Sozialfaschismus“ und jenen gegen die nationalsozialistische Sondererscheinung des „braunen Faschismus“ aufteilen – als Trennlinie des einen vom anderen „Widerstand“ lässt sich zweifelsfrei der August 1935 identifizieren … insgesamt umfasst diese Phase meiner Ansicht nach den Zeitraum von 1915/16 – Juni 1941.)
  • Zweiter Weltkrieg – erst ab dem „Überfalls NS-Deutschlands auf die Sowjetunion“ – Kapitulation und neuerliche Nachkriegsordnung, die frühzeitig vom „Kalten Krieg“ beeinflusst wurde (diese Zeit zeichnete sich durch die Steigerung des „Alleinschuld- um das Kollektivschulddogma“ aus und wurde von anderen Parteien bestimmt, wodurch die „klassische Linke“ Deutschlands vorübergehend zum anklagenden und ihren Opferstatus postulierenden Mitläufertum reduziert wurde … diese bislang letzte „Kriegsphase“ umfasst den Zeitraum von Juni 1941 – zu den „Auschwitz-Prozessen“ und der Geburtsstunde der „68er“.
  • Antifaschismus/Antifa-Antideutsche (nach einer Phase – RAF, andere unter Systemkritik laufende „linke Gewalteskalationen“, der offene Krieg zwischen „linken Intellektuellen und der Springerpresse“ sowie Erscheinungen wie „Berliner Kommune 1“ – in der sowohl Antiamerikanismus als auch antiautoritäre und hochgradig sexualisierte Lebensphilosophien vorherrschten, kam Anfang der 1980er Jahre ein verstärkter „antideutscher“ und fraglos auf den „Generationenkonflikt der 68er“ (Tätervolk der Väter) zurückzuführender, aber nachweislich auch durch ausländische Ideologisierung von Kollektivschuld und Holocaust beförderter Trend auf – der rund um die „Wiedervereinigung“ nochmals an Fahrt aufnahm und bis heute auf höchstem Niveau anhält … siehe Abschnitt V.)

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Das sind die Phasen, die ich nachfolgend (nur in der PDF-II-Version) kurz, aber so detailliert wie erforderlich, im Einzelnen behandeln möchte. Es soll aber hier und jetzt bereits angekündigt werden, dass diese Epochen auch in anderen Artikeln und variierenden Zusammenhängen verarbeitet und so im Laufe der Zeit und veröffentlichten Artikel sukzessive umfassender dargestellt werden sollen.

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V – Nur als abschließende Ergänzung: was ist die „bundesrepublikanische deutsche Linke“?

[Obwohl dieser Punkt für die Abhandlung zweifelsohne sehr wichtig ist, biete ich ihn nur in der „Komplett-PDF“ an, da das Thema „bundesdeutsche Linke“ auch noch in einem separaten Artikel eingehender behandelt werden soll!]

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Hier nur eine Liste der aufgegriffenen und dargestellten Punkte:

  • Die Teilung Deutschlands wird zur Manifestation des „Kalten Krieges“ … Fortsetzung des Krieges mit anderen, aber keineswegs unbekannten (= schon im Rahmen beider Weltkriege eingesetzten) Mitteln …
  • Von langer Hand vorbereitete und mit Hilfe von „Exilanten“ und „lernwilligen Kriegsgefangenen“ gezielt eingeleitete „Reeducation“, bei welcher der „linke Antifaschismus“ von Anfang an eine der bedeutendsten Säulen repräsentierte …
  • Die letztmögliche Optimierung des „rechts-links-dialektischen Feldes“ mit ebenso gezielt wie sukzessive implementierter „linker Meinungsführung“ …
  • Die Entwicklung, Fluktuation und letztendlich „Mutation“ linker Positionen und Politik in „Deutschland“ unter unübersehbar „intellektueller/akademischer“ Federführung …
  • Übergang in die Endphase der Etablierung einer internationalistischen, auf „Antifaschismus“ und (obwohl nur von einer Minderheit getragen!) „Antideutschtum“ basierenden Breitbandideologie im Sinne der Erfinder aller Arten von spaltender Dialektik …
  • Eskalation und Fokussierung militanter „linker“ Kreise auf „historisch begründete“ antideutsche Panikmache im Vor- und Umfeld der „Wiedervereinigung“ …
  • Ein besonders aussagekräftiges Beispiel, sowohl für die grundlegende Geisteshaltung als auch die eingeschränkte „Wandelbarkeit“ der (ehemaligen?) Vertreter antideutscher Thesen …
  • In diesem Sinne also zurück zur Ausgangsfrage: was ist (oder repräsentiert) die bundesrepublikanische „Linke“?

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VI – Zusammenfassendes Fazit

Nach der ausführlichen Verarbeitung der einzelnen Detailfragen möchte ich mich bei dieser Zusammenfassung wirklich so kurz wie möglich fassen.

Aus diesem Grund soll einerseits darauf hingewiesen werden, dass die aufgezeigten „Faschismusdefinitionen“, selbstverständlich unter weitreichendem Ausschluss aller unter dem Oberbegriff „Antimarxismus“ zu subsumierenden Kriterien sowie des Antisemitismus‘ und anderer, (zu Recht oder nicht, soll hier dahinstehen) dem singulären Phänomen Hitler zugeordnete Besonderheiten, genauso gut gegen sozialistische/kommunistische Regime aufgeboten werden können. Jede einzelne Strömung dieser „linken Ideologie“ hatte ihre anerkannten Führer, deren Wort und Lehre teilweise sogar über ihre Entmachtung und/oder ihren Tod hinaus für die jeweiligen Anhänger unantastbare, um nicht zu sagen heilige Dogmen darstellten. Alles konnte (und kann) irgendwie gutgeheißen und/oder gerechtfertigt werden, solange es sich nur mit überlieferten Aussagen, die in gewohnter Ismus-Manier zu „gesicherten Wahrheiten“ erklärt wurden, von Menschen wie Marx, Engels, Lenin, Trotzki und vielen anderen Vordenkern und Ikonen, bis hin zu Stalin, Mao, Castro406) / Guevara407) und anderen „Revolutionsführern“ (respektive führenden Vertretern unterschiedlicher revolutionärer Ideen – eine nähere Definition wird in einem „Revolutionsbeitrag“ vorgenommen werden) begründen ließ – auch so manche terroristischen und de facto diktatorischen Extreme, die nicht selten – de facto nachweislich häufiger als im „Dritten Reich“ – mit tödlicher Gewalt für angebliche Feinde oder Andersdenkende einhergingen.

Andererseits muss festgehalten und ausdrücklich betont werden, dass die „reinen Lehren“ von Faschismus und Nationalsozialismus bei ebenso genauer wie rigider Betrachtung nicht identisch waren und auch die Umsetzung der darin enthaltenen Programme, insbesondere jene in wirtschaftlicher und gesellschaftlicher Hinsicht, nicht miteinander verglichen werden können. Man muss hierbei auch in Rechnung stellen, dass der „theoretische“ Nationalsozialismus auch nichts mit dem System Hitler (das meiner Ansicht nach nicht als umfassend gleichbedeutend mit der Person Hitler bezeichnet werden konnte, sondern mehr seinen unbestrittenen Fähigkeiten entsprechend konzipiert und auf ihn, den Führer, zugeschnitten war!) zu tun hatte, obgleich dieses die meisten theoretischen Ansätze, die von anderen, teilweise niemals der NSDAP angehörenden oder sich frühzeitig von dieser trennenden Vordenkern beigesteuert wurden, im Sinne der angestrebten wirtschaftlichen Regeneration bis hin zur nicht zuletzt bilateral vertraglich abgesicherten Autarkie des Deutschen Reiches zur Anwendung brachte. – Allerdings ist das System Hitler von Anfang bis Ende unterwandert gewesen, wobei die Einflussnahme sowohl seitens des internationalen Großkapitals (bspw. durch Hjalmar Schacht und diverse Größen der schon vor dem Krieg international aufgestellten und keineswegs nur dem Rüstungsbereich angehörenden Konzerne … inklusive „Hausbanken“ sichergestellt) als auch von militärischen und politischen Quertreibern, die von manchem ausländischen Historiker als „deutsche Verräter-Elite“ bezeichnet werden, ausging.

In der kritischen Kommentierung dieser Tatsache werden die Erfolge, die Hitler und die NSDAP gerade in wirtschaftlicher Hinsicht zuwege brachten, was sich zwangsläufig auch auf die Entwicklungen innerhalb der Gesellschaft (Bevölkerung) auswirken musste, entweder kategorisch ignoriert, oder aber seiner angeblich von Anfang an forcierten Aufrüstung und Kriegsvorbereitung zugeschrieben. Beide Herangehensweisen müssen scharf verurteilt werden, da sich dafür aufgebotene Argumentationen anhand zahlloser Belege aus dieser Zeit und erst recht durch solche Fakten, die erst nach dem Fall der Mauer und der Sowjetunion bekannt wurden, umfassend widerlegen lassen. Trotz einer weltweit grassierenden Wirtschaftskrise und einer nahezu strangulierenden „Reparations- und Restriktionspolitik“ der „Siegermächte“ des Ersten Weltkriegs, war Hitler – zweifelsohne mit tatkräftiger und definitiv nicht uneigennützig gewährter finanzieller Unterstützung interessierter in- und ausländischer Kreise – nicht nur in der Lage, die „deutsche“ Wirtschaft in Friedenszeiten zu sanieren und mit „seiner“ eigenwilligen Handels- und Wirtschaftspolitik auf einen schier für unmöglich gehaltenen Erfolgskurs zu bringen (was ihm auch von zahlreichen Feinden bescheinigt wurde), sondern er hatte auch ebenso belegbar vor, diesen Prozess, einschließlich der politischen Rückabwicklung des Versailler Diktats, friedlich abzuschließen, bevor er den einzigen Krieg führen wollte, der von Beginn an auf seiner politischen Agenda stand … jenen gegen den „bolschewistischen Stalinismus“ der Sowjetunion! Die dafür zweifelsohne betriebenen, aber zu keiner Zeit das Niveau der alten und neuen Kriegsgegner erreichenden Rüstungsanstrengungen waren auf einen wesentlich längeren Zeitraum hinsichtlich des ursprünglich anvisierten Krieges gegen die SU ausgerichtet und waren eben in keinster Weise die Haupterklärung für den wirtschaftlichen Aufschwung „NS-Deutschlands“.

Vorwürfe hinsichtlich einer heimlichen Aufrüstung wurden insbesondere seitens „linker“ publizistischer und politischer Kreise schon seit der Weimarer Republik erhoben und in jeder umsetzbaren Weise öffentlichkeitswirksam in Szene gesetzt. Für diese Art der Staatskritik war und ist es typisch, dass die Vertragsverletzungen, die gerade auf dem Gebiet der Rüstungsbegrenzung seitens der „Siegermächte“ (die Abrüstungsverhandlungen wurden bis 1933 vor allem von Frankreich blockiert!) begangen wurden, ausnahmslos verschwiegen werden. Es waren jedoch keineswegs nur Frankreich, Großbritannien, Japan, die USA und die Sowjetunion, die ihre Kriegsmaschinerien munter weiter aufrüsteten, sondern auch und gerade die Staaten, die durch Versailles auf Kosten „Deutschlands“ und Österreich-Ungarns geschaffen oder vergrößert worden waren … namentlich Polen und die Tschechoslowakei. Daten, die das zweifelsfrei belegen, stehen zwar durchaus zur Verfügung, wurden und werden aber lediglich von „rechten Revisionisten“ aufbereitet und der Öffentlichkeit präsentiert. (Paradebeispiel dafür ist der besonders angefeindete ehemalige Generalmajor der Bundeswehr und „geschichtsrevisionistische Autor“ Gerd408) Schultze-Rhonhof409)).

Generell kann behauptet (und wird auch noch belegt!) werden, dass sich sehr wohl nachweisen lässt, dass die hartnäckigsten Kriegstreiber gerade in den Reihen jener Persönlichkeiten zu finden sind, die sich nach 1945 als siegreiche Demokraten oder heroische Befreier gerierten und feiern ließen. Belegen lässt sich das übrigens, wie es in solchen Fällen häufig bis meistens ist, durch die weitverbreitete arrogante und bornierte Selbstdarstellungssucht vor allem der „Vorzeige-Demokraten“. In etwa dasselbe gilt auch für die Größen der Zionistischen Organisationen, die sich nicht nur seit ihrem Bestehen (gemeint ist der „politische Z.“), sondern auch über die Staatsgründung des Staates Israel hinaus für ihre Leistungen und Erfolge rühmten …

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Noch drei letzte Punkte, die von erklärten Antifaschisten systematisch verschwiegen oder bis zur Unkenntlichkeit verfälscht werden, wenn es um „NS-Forschung“ oder (selektive) Vergangenheitsbewältigung geht, müssen und sollen hier angeführt … und gegen die von diesen Herrschaften vertretene Meinung (und das darauf basierende Geschichtsbild) gestellt werden:

Bei diesen Faktoren handelt es sich a) um den Widerstand gegen das Hitler-Regime, wie er insbesondere seitens der radikalen „Linken“ geleistet wurde … b) um die gezielt beförderte Wechselwirkung zwischen „deutschem Antisemitismus“ und wiederholten „jüdischen“ (i.e. zionistischen) Kriegserklärungen und anderen Formen einer ohne Rücksicht auf die jüdischen Menschen in Europa betriebenen Agitation und Propaganda … sowie c) um die Wahrheit hinter der Mär von der „Befreiung Europas“ aus der Unterdrückung durch „NS-Deutschland“ durch die alliierten und assoziierten Kriegsgegner der Achsenmächte410).

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Zu a) Wie im letzten Abschnitt bereits angesprochen, ist der Begriff „Widerstand“ in Bezug auf die in letzter Konsequenz dem Kommunismus zuzurechnenden radikalen oder revolutionären „Linken“ im Dritten Reich und in den im Verlauf des Krieges nach und nach von diesem besetzten Gebieten korrekterweise als Machtkampf zu begreifen.  Es kann nachgewiesen werden, dass es sich dabei keineswegs erst seit 1917/18, sondern de facto bereits (spätestens) seit der Aufspaltung der SDAPR (Sozialdemokratische Arbeiterpartei Russlands) in „Bolschewiki“ und „Menschewiki“ (auf dem 2. Parteitag der SDAPR in Brüssel/London) um eine von der „Elite der Berufsrevolutionäre“ bestimmte und gesteuerte Bewegung handelte, deren Einfluss auch und gerade im deutschen Kaiserreich und der Weimarer Republik immens war (siehe dazu auch – PDF II – die Anhänge/Rechercheempfehlungen 1 und 3a).

Kleine Randnotiz, die meiner Ansicht nach aber bedeutsam zu nennen ist: das Jahr 1903 kann durchaus als wichtiger Meilenstein in Richtung auf den Ersten Weltkrieg betrachtet werden, da es eine ganze Reihe von Ereignissen brachte oder einleitete, welche im weiteren Verlauf (nicht zuletzt im Zusammenhang mit der Einkreisungsstrategie gegen das deutsche Kaiserreich) gezielt auf den Kriegsausbruch hinwirkten … unter anderem fand vom 23. – 28.08. (also während auch die SDAPR in London tagte) dieses Jahres auch der berühmt-berüchtigte 6. Zionistenkongress in Basel statt. Auf diesem war es rund um den „Ugandaplan“ zu einer heftigen Auseinandersetzung zwischen der „Herzl-Fraktion“ und den russischen Zionisten (vgl. „Ostjuden“) gekommen und er war gleichzeitig der letzte, der unter Führung des „Begründers der Bewegung“ stattfand, der im darauffolgenden Jahr sehr früh, gerade mal 44-jährig, und (unter wenigstens dubiosen Umständen) unerwartet verstarb (mehr dazu wird in einem Themenbeitrag zum Komplex „Zionismus vs. Judentum“ anzuführen sein).

Der „offizielle kommunistische Widerstand“ (mit dem Segen der Komintern!) gegen das NS-Regime begann erst im August 1935 (siehe PDF II, Seite 46) und war gleichermaßen von dem nicht mehr zu ignorierenden Scheitern der „Volksfront-Bewegung in NS-Deutschland“ (wobei man bekanntlich darüber streiten kann, ob diese nach dem Scheitern der „Revolution von 1918 – 1923“ überhaupt noch auf Stalins Agenda stand!?) wie von Stalins (angeblich von Lenins und Trotzkis Zielsetzung abweichenden) Planungen hinsichtlich der bolschewistischen „Weltrevolution“ (im Klartext: Krieg!) geprägt.

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Zu b) kann und soll hier nicht mehr viel geschrieben werden (außer siehe unten). Deutlich machen muss man jedoch, dass die „offizielle Interpretation“ der „jüdischen Kriegserklärungen an NS-Deutschland“ – genauer gesagt also jene, die von [zorniger Sarkasmus ein] seriösen und bildungstechnisch wertvolle Beiträge liefernden Verteidigern aller relevanten Geschichtsdogmen [/ aus] verbreitet sowie gegen „Revisionisten“ und sogenannte „Holocaustleugner“ ins Feld geführt werden – einerseits auf einer verharmlosenden und kleinredenden Grundlage basieren (die Wirkung allein der britischen Kampagne vom respektive ab dem 24.03.1933 war bereits enorm!) und andererseits die weit wichtigere Kampagne, welche im August 1933411) von einem gewissen Samuel412) Untermyer413), seines Zeichens ein höchst geschäftstüchtiger Rechtsanwalt und „demokratischer“ Zionismus-Unterstützer, dessen „Haupt-Lebenswerk“, dem er den größten Teil seiner letzten Lebensjahre opferte, der „Kampf gegen Hitler und die Nazis414) war, gestartet und bis kurz vor seinem Tod (1938/1940) auch maßgeblich inszeniert wurde, weitestgehend verschweigen. Hinzu kommen zahlreiche überlieferte Bemerkungen anderer führender Zionisten (bspw. Wladimir415) Jabotinsky416)), die unwiderlegbar verdeutlichen, dass diese „Kriegserklärungen“ im wahrsten Sinne des Wortes todernst gemeint waren und auch eine extrem bedeutsame Teilgeschichte bezüglich des Zweiten Weltkrieges  repräsentieren.

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Zu c) könnte ich einen Roman schreiben … was, wenn auch nicht als literarische Arbeit, sicher noch kommen wird … aber an dieser Stelle möchte ich mich auf einige wenige Dinge beschränken, welche mir in diesem Zusammenhang besonders bitter aufstoßen. Dieser höchst unangenehme Beigeschmack des „Befreiungs-Mythos“ machte und macht es mir unverständlich, wie man den 8. Mai (1945, nach Art „linker Ewiggestriger“ und „neudeutscher Demokraten“, insbesondere solcher mit offiziellen politischen Funktionen) feiern und die Schattenseiten des Sieges der Alliierten, die schon während des Krieges unübersehbar geworden waren, aber erst nach dem Krieg ihre abscheulichste und menschenverachtendste Qualität angenommen hatten, fortgesetzt ignorieren oder gar verleugnen kann! Zweifellos hat das „etwas“ mit der verordneten und rigoros vollzogenen „Reeducation“ des deutschen Volkes zu tun, die sich – wie in dieser Abhandlung ausführlich betont und belegt wurde – vor allem im bundesdeutschen Bildungswesen und der Verschandelung respektive Verneinung „deutscher“ Traditionen und Kultur, welche vorrangig in intellektuellen Zirkeln nachvollzogen werden kann, niedergeschlagen hat. Darauf werde ich im letzten Abschnitt meiner Abhandlung nochmals etwas ausführlicher eingehen, möchte aber hier bereits auf einige Aspekte hinweisen, die man als „lohnenswerte Studienfelder“ hinsichtlich einer realitätsbezogenen Einschätzung der „bundesdeutschen Nachkriegsgeschichte“ bezeichnen muss. Hier also einige Stichworte dazu: Speziallager417) (insbesondere in der418) Sowjetischen419) Besatzungszone420)) und Waldheimer421) Prozesse422) oder Hoheneck423) … auch die westlichen Alliierten haben, in mehrfacher Hinsicht unter amerikanischer Oberhoheit (1945 – 47 fungierte General Dwight D. Eisenhower dabei höchstpersönlich als oberste Instanz der Hohen Alliierten Kommission, assistiert von seinem Nachfolger Lucius D.424) Clay425), 1947 – 49, der seinerseits 1949 (bis 1952) von John J.426) McCloy427) abgelöst wurde, welchen man als eine ganz besondere „Marke“ und eine überzeugende Erklärung für die „amerikanischen“ Intentionen hinsichtlich der „wirtschaftlichen und politischen“ Frühentwicklung der BRD (und Europas) bezeichnen kann und muss!), ihren Anteil am „fragwürdigen Siegerverhalten“ – Stichwort: Rheinwiesenlager428) (die Diskussionen, die über dieses Kapitel der Siegergeschichte429) seit den 1980er und 1990er Jahren430) geführt wurden und in den letzten Jahren an Intensität zugenommen haben, sind typisch431) für die bundesdeutsche Vergangenheitsbewältigung und Geschichtsdefinition!); dazu wäre fraglos noch mehr zu schreiben, genau wie auch zum Thema „Befreiung der Konzentrationslager“ – in Ost und West! – aber das wird irgendwann später und in einer der Wichtigkeit der Thematik angemessenen Form erfolgen. Zur allgemeinen Bewertung dieser Angelegenheit, zu der man auch die Nachkriegseinsätze deutscher Kriegsgefangener (= nicht nur ehemalige Kriegsteilnehmer!)  als Zwangsarbeiter in diversen Ländern (insbesondere Frankreich und der Sowjetunion) rechnen muss, wird im letzten Abschnitt noch eine bedeutsame „Kleinigkeit“ angemerkt werden. – Alles in allem kann und muss man zusammenfassend feststellen, dass „Deutschland“ (und mit ihm Europa) bei Kriegsende fraglos von so allerlei „befreit“ wurde, der Mythos, der um dieses Thema erschaffen wurde, mit der letztlich geschaffenen Realität allerdings herzlich wenig zu tun hat!

Eine nähere und eingehendere Begründung für diese Behauptung ist für einen Beitrag geplant, der sich mit der sukzessiven Neuordnung und Entwicklung Europas befassen wird.

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Besonderheit des „NS-Regimes“ – korrekter: System Hitler – Antisemitismus und Holocaust

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Kommen wir damit, abschließend für dieses Kapitel, zu jenem „gerichtsnotorisch“ festgeschriebenen Geschichtsdogma des Holocaust, welches, in Verbindung mit dem weit gefassten Antisemitismus-Vorwurf, in den Kreisen aller „linken“ (von liberal bis radikal) und demokratiegläubigen Antifaschisten in Bezug auf den seit 70 Jahren betriebenen Hitler-Mythos das schwerste Geschütz auf dem Gebiet der „typischen Phänomene der Hitlerära“ repräsentiert. Wie bereits angemerkt wurde, wird dieses Thema in einem an Fakten angelehnten und mit aller gebotenen sachlichen Nüchternheit zu Werke gehenden separaten Beitrag noch eingehender beleuchtet werden.

Im Zusammenhang mit dem antideutschen Charakter eines großen Teils der „antifaschistischen“ Geschichtsbewahrer (die jeden anders Denkenden so gerne „Geschichtsfälscher“ oder „Geschichtsklitterer“ schimpfen, sich selbst aber – naturbedingt, wie man festzuhalten genötigt ist – keineswegs an eine, spätestens seit dem „Zusammenbruch“ der Sowjetunion und des Warschauer Pakts sehr wohl mögliche, mit Fakten untermauerte Argumentation oder Beweisführung gebunden fühlen), muss hier allerdings auf eine Schattenseite des Themas hingewiesen werden, die in Deutschland (wahrscheinlich abgesehen vom inneren Zirkel der internationalen Holocaustforschung?) aus gutem Grund nicht so gerne öffentlich thematisiert wird.

Dies schlägt sich auch in der besonders aussagekräftigen Tatsache nieder, dass über den Autor, von dessen diversen Publikationen zu diesem Thema hier eine („The Abandonment of the Jews. America and the Holocaust“ 1984, in Deutsch erschienen „zwischen 1986 und 2000“ unter dem Titel „Das unerwünschte Volk: Amerika und die Vernichtung der europäischen Juden432)) genannt werden soll – David S. Wyman433) – in der deutschen „Wikipedia“ ebenso wenig434) Informationen bereitstehen wie über dessen Institut zur Holocaustforschung (das im englischen „Wiki“ auch nicht eingehender dargestellt wird) oder den amtierenden Direktor und anscheinend auch Mitgründer Rafael Medoff435), obgleich er auf diesem Gebiet ebenfalls in höchst anerkannter Weise publizistisch tätig geworden ist.

Insofern ist es auch nicht weiter verwunderlich, dass ich selbst nur durch mein gerade deshalb immer wieder unabdingbar werdendes Ausweichen auf „wenigstens suspekte Quellen“ [siehe Fußnote 240] auf diese Publikation stoßen konnte. Im zweiten Band der Trilogie „Die kommende Diktatur der Humanität …“ geht Johannes Rothkranz auf den Seiten 76 – 87 auf dieses Buch und die darin gegen die Roosevelt-Administration und die amerikanischen Juden (womit in erster Linie die führenden Persönlichkeiten der Zionistischen Organisationen gemeint sind) ein. Gleich wie immer man auch zu dem erzkatholischen Autor und seiner „Verschwörungstheorie“ (die allerdings auf sehr realen und, wenn auch nur unter gehörigem Einsatz von Eigeninitiative, Zeit und ungebundenem Denken, nahezu ausnahmslos nachvollziehbaren Grundlagen basiert!) stehen mag, seine auf Zitate aus dem Buch gestützten Ausführungen sind kaum anzuzweifeln.

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Aus meiner Sicht ist es vollkommen logisch, dass man in der BRD auf „normalem“ und „vorzeigbarem“ Wege nicht an verwertbare Informationen darüber und über die weiteren Gedanken, die man sich nach der Konfrontation damit zwingend machen muss, heranzukommen vermag.  Dies liegt in dem oben bereits angedeuteten Schatten begründet, welchen derartige Veröffentlichungen auf die Gesamtbehandlung der Thematik werfen müssen. An dieser Stelle sei dazu nur noch angemerkt, dass es zahlreiche Belege für eine mehr als nur fragwürdig zu nennende „Politik“ auf Seiten der Briten, der Amerikaner und im besonderen Maße der offiziellen höchsten Vertreter des „Zionismus“ hinsichtlich der Rettung von bedrohten Menschen jüdischen Glaubens aus dem Machtbereich Hitlers gibt. Erinnern wir uns der Einfachheit halber nur an die skandalöse, wenn nicht gar schäbige Konferenz436) von Évian437) (6. – 15. Juli 1938 am Genfer See). Dazu möchte ich hier nur ergänzend anmerken, dass „Roosevelts Initiative“ nichts anderes als ein perfide geplantes Propagandaunternehmen und Teil seiner bereits seit 1932 gehegten Kriegspläne war! Natürlich wird auch diese Angelegenheit zu Ungunsten der „deutschen Seite“ überliefert, aber bei passender Gelegenheit wird das aufgegriffen und dann auch sehr viel ausführlicher dokumentiert werden, dass es sich dabei um dieselbe Propaganda handelt, die von Anfang an (soll heißen seit Ende des 19. Jahrhunderts) gegen „Deutschland“ gefahren und hauptsächlich von hohen Funktionären der zionistischen Organisationen und ihren publizistischen Unterstützern bestimmt wurde!

Es stellt sich also, wie es auch der umstrittene oben genannte Autor (Rothkranz) im ebenfalls erwähnten Buch auf den Seiten 87 – 99 zu Recht formulierte, die Frage, welche „Strategie“ die Zionisten verfolgten und was sie als Preis für die Verwirklichung ihrer Ziele zu zahlen bereit waren … oder anders gefragt: ob sie überhaupt eine Rettung der europäischen Juden in Betracht zogen, ohne diese mit der Bedingung zu verknüpfen, dass eine solche nur mittels Übersiedlung der zu rettenden Juden nach Palästina zu verwirklichen sei (was bekanntlich wegen des britischen Widerstands vor und während dem Krieg definitiv nicht realisierbar war und belegbar auch niemals allen Juden zur Rettung gereicht hätte, da für die Auswahl der „geeigneten Siedler“ ebenso eindeutige wie strikte, von den Verantwortlichen der Zionistischen Organisationen aufgestellte Kriterien galten!). Wie „versprochen“ (oder meinetwegen auch „angedroht“) wird dieses Thema irgendwann auch noch eingehend behandelt und dann auch in dieser Hinsicht (faktenbasiert!) restlos ausgeleuchtet werden!

Fest steht jedenfalls, allein auf der Basis der Ausführungen und Anklagen des oben angesprochenen Buches von David S. Wyman (über das man durchaus geteilter Meinung sein kann, insbesondere was seine weiterführende Definition der anzuprangernden US-Regierungsstellen und zionistischen Organisationen angeht – aber auch dahingehend, welche politischen und ideologischen Intentionen damit verbunden waren), dass insbesondere die „westlichen Demokratien“ auf Seiten der Anti-Hitler-Koalition unter Vorschiebung fadenscheiniger Ausflüchte alle Gelegenheiten, die zweifelsohne zur Rettung einer erheblichen Zahl der angenommenen und qua internationaler Rechtsprechung und Geschichtsschreibung festgeschriebenen Opfer jüdischen Glaubens (ich vermeide den Begriff „jüdischer Herkunft“ mit Bedacht, worauf an anderer Stelle auch noch eingegangen werden soll!) bestanden hatten, wenigstens fahrlässig, wenn nicht gar mit eiskaltem (kriegstreiberischen) Kalkül ausgelassen hatten.

Das wäre dann, und ich nutzte den Konjunktiv hier nur, weil in dieser Abhandlung keine weiter ins Detail gehende Beweisführung mehr folgen kann, das endgültige Begräbnis allen Geschwafels von Demokratie, Zivilisation, höchster moralischer und ethischer Standards der friedliebenden Hochkulturen und deren heldenmutigen Kampf gegen das barbarischer Menschenverachtung frönende NS-Deutschland … also das genaue und krasseste Gegenteil von dem, was sorgfältig ausgewählte und entweder aus ideologischem Eigeninteresse handelnde oder entsprechend entlohnte Propagandisten in Reihen der Briten, Engländer, Franzosen etc. an Pseudo-Fakten und Geschichte rund um das „Deutschland“ der Jahre 1933 bis 1945 fabrizierten!

Doch das gehört dann zweifelsohne bereits zum Themenkomplex „Hitler-Mythos und System Hitler“, der später und ausführlicher verarbeitet werden soll … doch bei aller Bereitschaft zum Zugeständnis, dass dieses System (wie alle anderen rassistisch und chauvinistisch denkenden und handelnden Systeme) fraglos eine nicht zu gering einzuschätzende Schuld auf sich geladen hat, kann das nicht rechtfertigen, was dem deutschen Volk insgesamt und seiner Geschichte im Speziellen angetan wurde, nur weil es einer erschreckend kleinen Gruppe von internationalen Strippenziehern notwendig erschien, ein völlig anders gelagertes und anders zu interpretierendes „deutsches Problem“ für alle Zeiten aus dem Weg zu räumen (siehe letzter Abschnitt).

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Damit möchte ich diesen Abschnitt beenden und mit Hilfe eines Berthold Brecht zugeschriebenen geflügelten Wortes zum letzten Teil der Abhandlung überleiten. Ich merke dazu an, dass diese Weisheit von ihm sicherlich „anders gemeint“ war und er sich verbieten würde, dass „jemand wie ich“, der – aus gutem Grund – in vielerlei Hinsicht eine andere Meinung vertritt als er es getan hat, sich ihrer bedient. Aber ich halte es da ganz und gar mit meinem Motto, dass wahr bleiben muss, was nun einmal als Wahrheit anerkannt werden kann – und dass es dann keine nennenswerte Rolle spielen darf, aus welcher ideologischen Nische sie hervorgekrochen ist!

So sei es … und genauso ist es:

Immer doch schreibt der Sieger die Geschichte des Besiegten; Dem Erschlagenen entstellt der Sieger die Züge, aus der Welt geht der Schwächere und zurück bleibt die Lüge.

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VII – Schlusswort zu Beitrag und Projekt sowie Auflösung des „deutschen Etwas“

Wie im Zwischenfazit des zweiten Abschnitts (Seite 11) behauptet und hervorgehoben wurde, betrachte ich den Begriff „Faschismus“ (und entsprechend auch die „Anti-These“) in erster Linie als einen politisch-weltanschaulichen Kampfbegriff des extrem weit gefächerten „linken“ ideologischen Spektrums. Verbunden damit ist ein ganz spezielles „linkes Phänomen“, das anzusprechen in der BRD und anderen westlichen Staaten unter Strafandrohung verboten ist. Doch schauen wir es uns trotzdem einmal an und fragen uns gemeinsam, was bitte schön „antijüdisch“ oder „judenfeindlich“ daran sein soll und kann, wenn man umfassend belegte und von vielen herausragenden Juden (insbesondere Zionisten) in ihren publizistischen und/oder biographischen Hinterlassenschaften bestätigte Sachverhalte anführt?

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Ist es „antisemitisch“ (also korrekter: judenfeindlich), wenn man von einem „jüdischen Phänomen“ spricht, das einen erheblichen Einfluss auf die sozialistisch-kommunistische und revolutionäre Ideologie hatte …?

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Ein solcher Sachverhalt ist, wie man übrigens bis zu einem gewissen Grad selbst bei einem einseitig zensorisch agierenden „Online-Nachschlagewerk wie Wikipedia“ nachrecherchieren kann, dass eine Vielzahl führender sozialistischer und kommunistischer Politiker, ebenso wie nachweislich auch europäischer Revolutionäre des 19. und 20. Jahrhunderts Menschen jüdischen Glaubens waren.

Und das ist eine allgemein gültige Feststellung, gleich ob diese Frauen und Männer im eigentlichen (religiösen) Sinne nun gläubig waren oder nicht – was das betrifft, hat uns der große deutsch-jüdische Philosoph der Aufklärung und bedeutende Wegbereiter der jüdischen Emanzipation436) Moses Mendelssohn437) in seinem 1783 publizierten Spätwerk „Jerusalem438) oder über religiöse Macht und Judenthum439) eine unmissverständliche Erläuterung hinterlassen, von der ich aus dem den Autor behandelnden „Wikipedia“-Artikel folgendes zitieren möchte:

In dem oben genannten Werk …

… lehnte er einerseits die Strafbefugnis des Rabbinats ab, anderseits hielt er an der Unverrückbarkeit des jüdischen Religionsgesetzes, des „Zeremonialgesetzes“, fest, das seiner Meinung nach, unter Berufung auf das Neue Testament, auch für zum Christentum übergetretene Juden seine Gültigkeit behält.

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Eingedenk dieser Klarstellung aus berufener Feder sollte man auch die oben genannte Feststellung und, in Verbindung damit, die zahlreichen „Juden“ registrieren, die eher der Zweckmäßigkeit und vermeintlicher Vorteile halber vom Juden- zum Christentum konvertierten. (Als bedeutsame Beispiele seien hierfür die Familie440) Marx und Heinrich441) Heine442) angeführt.). In Anbetracht der Lehre vom „jüdischen Volk“ im Sinne einer „entwurzelten und versprengten Nation“, die mit einer ganzen Reihe von „typischen Merkmalen“ und eindeutigen Wertvorstellungen einhergeht, muss man dies auch als für „erklärte Atheisten“ gültig annehmen! –  Ebenso muss man auch zur Kenntnis nehmen und beachten, dass „Juden“ – in Deutschland mehr noch als in anderen Teilen Europas (wenn man von den speziellen Verhältnissen in Polen und Russland – Ostjuden – absieht) – in großer Zahl in führende Positionen von Politik, Wissenschaft, Wirtschaft, Kultur und Gesellschaft aufstiegen, was sich in den nachfolgenden Jahrzehnten (praktisch bis 1933 durchgehend) nahtlos fortsetzte und teilweise noch verstärkte. Das sind, wie gesagt, nichts als nachprüfbare Feststellungen, dennoch wird man bereits zum „Antisemiten“ erklärt, wenn man völlig wertfrei darauf hinweist!

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Genau und gerade deshalb gibt es ein „jüdisches Phänomen“ in sämtlichen „linken“ (von liberal bis radikal-revolutionär) Strömungen, das keineswegs nur auf die „Klassenkampf-Fraktion“ à la Marx/Engels reduziert ist, sondern im wahrsten Sinne des Wortes alle gesellschaftlichen Schichten  durchzieht. Das Problematische daran, was letztlich auch die publizistischen und argumentativen Eskalationen beförderte, die im Laufe der Zeit von konservativ-patriotischer Seite aufkamen und von „linken“ Gelehrten und Intellektuellen in unterschiedliche „Variationen von Antisemitismus“ (dessen „Urform“ erst in den 1870er Jahren „entdeckt“ und definiert wurde) umgedeutet wurden, lässt sich besonders anschaulich bspw. in dem Buch „Das Jüdische Paradox“ (siehe Buchempfehlungen) und vielleicht noch etwas eingehender in der Biographie von Nahum443) Goldmann444) ergründen; dies kann und soll an dieser Stelle aber nicht eingehender analysiert und thematisiert werden.

Verfolgt man dieses „jüdische Phänomen“ in sämtlichen Lehren „linker“ (oder „von Linken vereinnahmter“) Philosophie und Ideologie konsequent, gelangt man schließlich zwangsläufig zu den Hintergrund- und Begleitumständen hinsichtlich der „deutschen Epoche“ (gemeint ist jene nach der erfolgten Gründung des zweiten deutschen Kaiserreichs, welches die „deutsche Nation“ im eigentlichen Sinne erst hervorbrachte) 1871 – 1918, die aber über diesen Zeitraum und auch das Ende des Zweiten Weltkriegs hinaus von globaler Bedeutung waren und sind. Betrachtet man dies nun alles einmal aus der in dieser Abhandlung angedeuteten Perspektive, wird einen auch kaum noch verwundern können, dass die Entwicklung der Nachkriegs-BRD (mit ihrem „deutsch-ideologischen“ Widerpart DDR als allgegenwärtigem Schatten des „Kalten Krieges“) die kurz zusammengefasste und von den Alliierten (im Klartext: von den USA im Westen und der Sowjetunion im Osten des besetzten Deutschlands) gesteuerten Formen angenommen – und in letzter Konsequenz zum vorrangig deutschen Phänomen des „militanten und hochgradig antideutschen“ Antifaschismus geführt hat.

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Pseudoreligiöse Machtkomponente der Moral- und Zivilisationsgeschichte im Rahmen der Kollektivschuld-These gegen das deutsche Volk (und seine Geschichte)

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Doch obwohl das „jüdische Phänomen“, das rund um und letztlich vor allem durch die europäischen Revolutionen in die oben geschilderte Entwicklung mündete, fraglos älteren Ursprungs ist, und man eine Untersuchung auf das Entstehen und die Verbreitung des Monotheismus ausdehnen müsste, um es so weit als möglich zu ergründen, kann man es relativ problemlos bis zu den Wurzeln des „Deutschtums“ zurückverfolgen. Genauer gesagt bis zu jener Epoche, als es „deutsche“ Könige und Kaiser übernahmen, eines der wesentlichen Ziele des Römischen Reiches, welches dieses trotz aller kriegerischen und geistigen Anstrengungen selbst nicht im angestrebten Umfang zu realisieren vermochte, zu verwirklichen: die Christianisierung der „heidnischen germanischen Barbaren“!

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Damit wären wir schließlich auch bei jenem „deutschen“ (oder germanischen) „Etwas“ angelangt, das wenigstens während der in obiger Weise begrenzten ewigen Zeiten als Störfaktor für ein stets auf Imperien und strukturelle Weltdominanz setzendes Machtsystem wirkte … und entsprechend mit allen Mitteln, Verleumdung und Geschichtsmanipulation eingeschlossen, bekämpft wurde! Etwas, das sich durchaus kontinuierlich weiterentwickelt, aber aus Sicht der kritischen bis feindseligen Betrachter mit dem „Preußentum“ seine finale Manifestation angenommen hatte (und mit dessen Untergang „verlorengegangen“ ist, wie einen die Qualität der bundesrepublikanischen Nachkriegs-Politiker- und Gelehrtenkasten, aber auch der Allgemeinzustand unserer Gesellschaft vermuten lassen muss!) …

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Soweit lasse ich das wieder einmal im Raum stehen … aber …

Haben Sie sich schon einmal gefragt, was das Wort „Barbaren445), mit dem die „Deutschen“ seit ewigen Zeiten von den „zivilisierten und fortschrittlich orientierten Imperatoren und ihren dienstbeflissenen Vasallen“ bedacht werden, eigentlich bedeutet … also nicht das, was das „moderne, demokratische, zivilisierte, humanistisch-liberal-emanzipatorische und friedliebende“ Meinungsmonopol446) daraus machte? Wenn man die prosaische Verzierung ebenso weglässt wie die altbekannte bornierte Überheblichkeit der „griechischen demokratischen Elite“ der Antike (und ihrer Epigonen bis in die heutige Zeit), dann bleibt da eigentlich nur der Begriff „Fremde“ übrig … dem man im weiteren Verlauf der Geschichtsproduktion dann jedoch alle möglichen, dem jeweils anvisierten Zweck dienliche Begleitinformationen als Definitionskriterien hinzufügen konnte (und dies nachvollziehbar insbesondere ab der Zeit der Expansion des Römischen Imperiums gen Norden auch eifrig getan hat!).

Aus dieser simplen, aber nichtsdestotrotz des „Pudels Kern“ treffenden Feststellung lässt sich mühelos auf das in diesem Beitrag behandelte Thema Bezug nehmen, denn im Endeffekt spiegelt sich die oben – ohne rassenorientierte oder chauvinistische Hintergedanken – aufgestellte Behauptung auch im Verlauf und in den Folgen des „Zweiten dreißigjährigen Krieges“ gegen „Deutschland“ wieder.

Das möchte ich nachfolgend ein wenig präzisieren.

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Die freie, zivilisierte und demokratische Welt versus (NS-) Deutschland

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Da „Deutschland“ also ohne jeden berechtigten Zweifel (nach Meinung seiner hochgradig kultivierten und zivilisierten Kriegsgegner) in jeder denkbaren Hinsicht die Wurzel allen Übels war – und „historisch beweisbar“ (mancher Wissenschaftler behauptete gar, dass dafür singulär deutsche „genetische Defekte“ verantwortlich zeichneten!) bleiben würde – machten sich einige untadelige Demokraten, die gleichzeitig geistige Überflieger und moralisch integre Menschenfreunde waren, schon sehr frühzeitig Gedanken darüber, wie mit diesem „Störfaktor des Weltfriedens und der Evolution überlegener Zivilisationen“, oder präziser ausgedrückt: mit eben diesem ewigen Tätervolk umzugehen sein würde. Nachfolgend sollen einige der bekanntesten Autoren und ihre bahnbrechenden Werke angeführt werden.

Vorweg aber ein relativ kurz zusammengefasster Überblick unter dem Titel „Maßnahmen zur Vernichtung des Herzens Europas447) – selbstverständlich von einer „rechtsextremen“ Quelle, da man solche Fakten in „seriösen Publikationen“ vergeblich sucht (was allerdings vor allem gegen deren Autoren, ihre Berufsauffassung und/oder Wahrheitsdefinition spricht!). Damit aber auch gleich weiter zu den wahren Meistern …

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Louis448) Nizer449) What to do with Germany450) 1943/44 (Info451) zur deutschen452) Übersetzung453) – kann aber im antiquarischen Online-Buchhandel bezogen werden)

Louis P.454) Lochner455) What about Germany?456) 1942

Franz L.457) Neumann458) Behemoth459) 1942/44

Emil460) Ludwig461) How to treat the Germans?462) 1943

Henry463) Morgenthau464), jr. … „Morgenthau465) Plan466) 1944 (*)

Und letztlich zweifelsfrei außer Wertung, aber sowohl in psychologischer (aus deutscher Sicht) und ablenkender (in Bezug auf die sehr realen „Nachkriegspläne“ der Alliierten) Hinsicht deshalb keineswegs unbedeutend:

Theodore N.467) Kaufman468) Germany must perish469) (etwas ausführlichere englische Beschreibung470)). Hierzu darf und muss angemerkt werden, dass dieses umstrittene Werk bereits 1941 erschien und es schon als auffällig zu bezeichnen ist, wie viel von den darin enthaltenen Rache- und Vernichtungsphantasien in den oben aufgeführten späteren Publikationen zu finden ist!

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[* Anmerkung: Der Artikel zum „Morgenthau-Plan“ in der deutschen „Wikipedia“ ist eines der extremsten Beispiele dafür, wie von dieser „Referenz-Wissensdatenbank“ Manipulationen vorgenommen werden, die man beim besten Willen nicht anders als Geschichtsfälschung und bewusstes Verbreiten von Desinformationen bezeichnen kann. Das möchte ich an dieser Stelle nicht eingehender erklären – wer des Englischen mächtig ist oder jemanden kennt, der ihm die englische „Wikipedia“-Variante einigermaßen übersetzen kann, wird beim Vergleich beider Darstellungen ganz von selbst darauf kommen. Hier soll beispielgebend nur darauf hingewiesen werden, dass eine für die „Besatzungszeit“ gut zwei Jahre lang ausschlaggebende Verordnung – präziser: die „Joint Chiefs of Staff Directive“ (kurz „JCS“) 1067, welche für die US-amerikanische Besatzungspolitik von April 1945 bis Juli 1947 maßgeblich war und eine weitreichende Übereinstimmung mit dem berüchtigten „Morgenthau-Memorandum“ aufwies, im deutschen „Wikipedia“-Artikel nicht einmal erwähnt wird! Insofern kann und muss auch die Behauptung von „Wikipedia deutsch“, dass das Memorandum (Erstellung August 1944) einen Monat später „durch eine Indiskretion“ veröffentlicht wurde und „nur durch die NS-Propaganda“ eine reelle Bedeutung erhalten hätte, während es für die spätere Besatzungspolitik der Alliierten bedeutungslos geblieben wäre, als eine mehr als zweifelhafte Verdrehung der Tatsachen, sozusagen ganz im Sinne der professoralen „deutschen Historikergilde und ihrer intellektuellen und politischen Mitläufer“, bezeichnet werden. – Dieses einzelne, aber in mehrfacher Hinsicht herausragende Beispiel hinsichtlich der in der BRD gehegten und gepflegten „offiziellen Informations- und (Reeducation-)Bildungspolitik“ ist als ein gravierender Grund dafür anzusehen, dass man seriösen Revisionisten mehr Glauben schenken sollte als den Vertretern und Verteidigern der Geschichtsschreibung der Sieger und Kriegsgewinnler! – Dies wird irgendwann noch umfassender begründet; hier sei abschließend nur noch darauf hingewiesen, dass der besagte Henry Morgentau jr., obwohl „nur Finanzminister“, der maßgebliche Mann in der „Außenpolitik“ der Roosevelt-Administration während des Krieges war … auch das kann in unwiderlegbar fundierter Form bei echten [sprich unabhängigen] Geschichtsforschern nachgelesen werden.]

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Als Gegengewicht dazu möchte ich gerade aus dem oben (in der Anmerkung) genannten Grund noch einen „Aufruf in der Verwirrung471) von Friedrich Christian Fürst (Prinz) zu Schaumburg-Lippe472) (1906 – 1983) einbauen, auch wenn der Mann so gar nicht einsichtig sein wollte und bis zuletzt zu seinem persönlichen Wahlspruch …

Ich stehe und falle mit meinem deutschen Volke – das ist mein Sozialismus.

… gestanden hatte, was ihm – zusammen mit seinem dementsprechenden Verhalten vor, während und nach der NS-Zeit – selbstverständlich die ungeteilte und besondere Verachtung und Kritik einschlägiger „links-antifaschistischer und BRD-demokratischer“ Zirkel eingetragen hat.

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Nun stehe ich jeder Form von „Aristokratie“, gleichgültig ob von Geburt an „blaublütig“ oder selbst respektive von opportunistischen Zeitgenossen dazu erklärt, aufgrund von deren unübersehbaren Verwicklung in alle fragwürdigen Entwicklungen der Welt- und Menschheitsgeschichte grundsätzlich sehr skeptisch gegenüber. Das kann und darf aber nicht dazu führen, dass man die Meinung eines Menschen nur deswegen (oder aus anderen, einem suspekt oder schlicht unsympathisch erscheinenden Gründen) einfach ungeprüft zurückweist oder ignoriert. Diese ultimative Form der Abgrenzung, die mit besonderer Vorliebe von Dogmatikern aller Couleur betrieben wird, lehne ich alleine deshalb schon ab, weil sie das vermeintlich Gegensätzliche, Unvereinbare hervorhebt und über alles stellt, was bei genauerer Betrachtung nicht nur gemeinsame Interessen und Ziele erkennen lassen, sondern auch als wirksames Mittel gegen die „Dialektik der Macht“ eingesetzt werden könnte. Mehr brauche ich dazu sicher nicht anzuführen, da die gesamte vorliegende Abhandlung nicht zuletzt im Zeichen des Widerstands gegen dialektische Manipulationen steht und somit eine ausreichende Begründung für obige Feststellung liefern sollte.

Aus diesem Grund möchte ich den letzten Ausführungen dieses Beitrags hinsichtlich des „ominösen ur-deutschen Faktors“ eine weitere, etwas ausführlichere Meinungsäußerung des oben genannten Vertreters des deutschen Adels vorausschicken, welche er 1967 in einer Rede vor Studenten in Marburg abgegeben hat und unter dem Motto „Wenn ich heute 18 wäre473) veröffentlicht wurde. Es geht mir ausschließlich um den Inhalt dieser Rede und ebenso sollten Sie es halten, bevor Sie sich vom Meinungsdiktat der „anständigen Demokraten“ anstecken lassen und die Beschäftigung damit allein wegen der als „rechtsextrem“ diffamierten Quelle ablehnen. – Bedenken Sie einfach, was ich Ihnen in diesem Zusammenhang bereits hinsichtlich der Hintergedanken und letztendlich auch der Glaubwürdigkeit derartiger „Verortungen“ zu vermitteln versuchte – und dass es ihnen nicht schaden kann, wenn Sie die Leseempfehlung annehmen, wohl aber ihrem Verständnis für die Welt, wie sie sich in den Augen der selbsternannten Eliten und Mächtigen darstellt, erheblich auf die Sprünge helfen!

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Neben den bereits angeführten Schattenseiten der Geschichtsschreibung der Sieger gibt es noch ein weiteres, den Zweiten Weltkrieg und in besonderem Maße die Nachkriegszeit betreffendes Thema, das in der BRD zwar gelegentlich scheinbar kontrovers diskutiert, in der Regel wegen der Meinungshoheit der „antirevisionistischen Front“ aber vorrangig verleugnet oder einfach totgeschwiegen wird.

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Verordnete Gedenkkultur und andere „einseitige Ungereimtheiten“

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Als geeignetes Beispiel für die besagten kontroversen Diskussionen, das diverse andere, in der Zwischenzeit vom damaligen Innenminister Dr. Seltsam – pardon, Freud’scher Verschreiber – Schäuble verbotene Vereine einschließt (siehe vor allem erster Anklage-Link), soll hier der Verein Gedächtnisstätte e.V.474) (für deutsche Opfer des Zweiten Weltkrieges durch Bomben, Verschleppung, Vertreibung und in Gefangenenlagern) dienen. Für diese Gedenkstätte hatte sich nicht nur unter anderem, sondern bis zu seinem Tod vor allem auch Hans-Joachim475) Herrmann476) (1913 – 2010) eingesetzt.

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Anklage Nummer 1: Jan477) Raabe478) (Autor?) … „Gedächtnisstätte e. V.“ (N-g-N479))

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Hierzu, und gleichzeitig stellvertretend für alle anderen Gegner dieser Initiative und der von ihr verfolgten Ziele, möchte ich nur einen Absatz aus der obigen Klageschrift anführen, der nicht nur unmissverständlich offenbart, worum es solchen „Gutmenschen“ geht, sondern auch aufzeigt, mit welch verlogener und arroganter Impertinenz sie auftreten:

Das Konzept für eine „würdige Gedächtnisstätte für die Opfer des zweiten Weltkrieges durch Bomben, Verschleppung, Vertreibung und Gefangenenlager“ umfasst jedoch nur Deutsche. Opfer anderer Staatsbürgerschaft fehlen ebenso wie die ermordeten Juden und überhaupt jedwede Opfer des NS-Regimes.

Unnötig zu erwähnen, dass Herr Raabe und seinesgleichen kein Wort darüber verlieren, dass ihre Argumentation in der Sache selbst als bedeutsamste Rechtfertigung für das Engagement von Gruppen, Vereinen und Individuen für die verleugneten, verleumdeten und vergessenen (mancher nennt sie sogar – und zwar keineswegs grundlos – die verratenen) deutschen Opfer anzusehen ist. Dazu gleich noch ein paar Takte mehr. Zuvor noch ein zweites Beispiel für die „furchtlos und uneigennützig“ für all die Opfer „Deutschlands“ eintretenden Persönlichkeiten, Organisationen und Institutionen.

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Anklage Nummer 2:  Kerstin480) Köditz481) (Jahrgang 1967) … „Die Revolution in Deutschland wird von Borna ausgehen. Eine sächsische Kleinstadt und ein Nazizentrum(s) neuen Typs482)

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Wie die Vita der oben genannten „Die Linke“-Politikerin sehr anschaulich belegt, kann man sie als ein ebenso typisches wie erfolgreich Karriere machendes Produkt einer umfassenden linksideologischen Ausbildung (Indoktrinierung) bezeichnen, deren Haupttätigkeitsfeld deshalb geradezu logischerweise der Bereich „antifaschistische Politik“ ist. Auch sonst vertritt sie mit großem Einsatz vorrangig originär „linke“ Positionen – sei es nun als Mitglied der Vereinigten Dienstleistungsgewerkschaft483) (ver.di484)), Organisationen wie Pro485) Asyl486) und der Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes (VVN-BdA) und nicht zuletzt bei der feministischen Bundesarbeitsgemeinschaft487) LISA488), die sich vehement für epochale Belange der Gleichstellungspolitik wie die gerade qua EU-Beschluss zu übergeordneter Rechtsgeltung erhobene „Frauenquoten-Regelung“ (und darüber hinaus selbstverständlich auch alle anderen unter „Gender489) Mainstreaming490) als europäisch-internationale Grundlage der „Gender-Politik491) zusammengefasste Zielsetzungen – siehe als ein Beispiel unter vielen auch die sogenannte „Queer-Theorie492) … mindestens seit den 1980er Jahren mit Betonung der feministischen Vorstellungen/Forderungen) einsetzt.

Insofern kann man Frau Köditz also durchaus als Paradebeispiel einer überzeugten und gestandenen „Linken“ werten, die aus – ihrer Meinung zufolge – logischen Gründen gegen das, was heute über einen Kamm geschoren und der argumentativen Bequemlichkeit zuliebe mal eben als „rechtsextremistisch“ verortet wird, polemisiert, intrigiert und agiert … ob sie und andere, ihre Meinung bspw. im Fall der oben genannten Gedenk-Initiative teilenden Damen und Herren, deshalb auch Recht haben müssen, sollte man als selbst und eigenständig denkender Mensch schon einmal kritisch hinterfragen!

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Mit den einzelnen Angriffspunkten (Personen, Vereine, Verlage etc.) dieser und ähnlicher Verteidiger von allem und jedem, Hauptsache es geht nicht um das berechtigte Verlangen nach tabuloser Aufklärung (Geschichtsaufarbeitung) im Sinne einer lange überfälligen Gerechtigkeit gegenüber der deutschen Geschichte und sich mit dieser (= nicht nur 1933-45) identifizierenden Angehörigen eines zu Unrecht kollektiv verurteilten Volkes, werde ich mich in einem separaten Artikel beschäftigen. Bis dahin steht es jedem Leser (beiderlei Geschlechts) frei, die in den verlinkten Artikeln angegriffenen Beispiele in Eigenregie zu recherchieren.

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Worum es mir geht und im Sinne meiner auf ideologiefreier und keiner Form von Rassismus oder Chauvinismus unterliegender Überzeugung basierenden Arbeit gehen muss, ist die Frage, ob die von den „Delinquenten“ aufgegriffenen und entweder verteidigten oder aber in Frage gestellten Geschichtsfakten tatsächlich zutreffen, oder ob die Kritiker mit ihren Vorwürfen eventuell doch Recht haben könnten. Das heißt nicht mehr und nicht weniger als dass ich mich (und „mensch“ sich) mit den Inhalten und historischen Hintergründen, wie sie auch der oben behandelten Gedenk-Initiative für deutsche Zivilopfer des Zweiten Weltkrieges zugrunde liegen, auseinandersetzen und nur diese zum Gegenstand einer faktenbasierten und scheuklappenfreien Betrachtung zu machen versuchen muss.

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Die gravierenden Probleme einer „auf dem linken Auge blinden“ Wissenschaft und der von ihr bevorzugten Form der „Vergangenheitsbewältigung“

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Da eine solche Betrachtungsweise der gesamten vorliegenden Arbeit zugrunde liegt, wurden die relevanten und im oben genannten Sinn zu beachtenden Faktoren bereits angesprochen. Eine weiterführende und dann auch gezielt mehr ins Detail gehende Darstellung wird im Rahmen geplanter, von den behandelten Themen her besser geeigneten Abhandlungen folgen.

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Aber lassen Sie uns die oben formulierte Problematik anhand der Aussage der „ersten Anklageschrift“, die von mir zitiert wurde, noch einmal aufgreifen und mich dabei aufzeigen, worin die mehr als nur bedenkliche, da das Schicksal Millionen deutscher Menschen (zum weit überwiegenden Teil Zivilisten *) mutwillig auslassende und nicht selten sogar vollständig negierende Denk- und Argumentationsweise begründet liegt, die dabei immer wieder zutage tritt.

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* Anmerkung: auch wenn ich mich bei meiner Betrachtung weitestgehend auf die zivilen Opfer des Vormarschs der Roten Armee (vor allem in Ostpreußen), des nach dokumentierter Aussage der maßgeblichen Verantwortlichen gezielt gegen die Zivilbevölkerung gerichteten Flächenbombardements der angloamerikanischen Luftwaffe, sowie der brutalen, unmenschlichne und vor allem völkerrechtswidrigen Vertreibungs-„Politik“ (die insbesondere im Fall von Polen und der Tschechoslowakei bereits unmittelbar nach Versailles einsetzte, aber ab 1944 ihre bestialischste Form erreichte) beschränke, muss der bereits thematisierte Umgang mit Kriegsgefangenen, dessen sich vor allem die USA und die Sowjetunion unwiderlegbar schuldig gemacht hatten, in jede objektiv-kritische Untersuchung einbezogen werden. Darauf wird in späteren Artikeln noch eingehender zurückzukommen sein!

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Fakt ist und muss bleiben, dass die oben genannten Faktoren in den Reihen der „deutschen Hofhistoriker“ und anderer anerkannter oder sich selbst dazu erklärender Experten (bezeichnender Weise vorrangig Psychologen, Sozialwissenschaftler und „Philosophen“ – siehe als ein besonders herausragendes Beispiel Jürgen Habermas493)) seit Jahrzehnten in unstatthafter Weise geleugnet, verdreht und mit zahllosen, zum Teil unverschämten und menschenverachtenden Argumenten einseitig zu Lasten der deutschen Opfer, die man so oder so nun einmal nicht ignorieren kann, weil es wie gesagt Millionen von ihnen gibt, behandelt wurden und werden. Insofern sind – ungeachtet der qua Interpretation derselben Kreise geltend gemachten Anklagepunkte gegen sie – die Handlungsweise und auch die vorgebrachte Argumentation vieler Einzelpersonen, Vereine und Organisationen, die es sich zur Aufgabe gemacht haben, dieses Unrecht und das damit verbundene Vergessen respektive Verdrängen unzähliger menschlicher Schicksale zu bekämpfen, wenigstens als Notwehr, wenn nicht gar als durch die universellen Menschenrechte und andere, für sämtliche übrigen Völker (außer dem deutschen) und deren Opfer ausnahmslos als gültig und beachtenswert bezeichnete Rechtsnormen gedeckte Vorgehensweisen anzusehen!

Es gab (und gibt) durchaus einige international (ausgenommen sind vor allem „bundesrepublikanische ‚linke‘ Intellektuellen- und Akademikerkreise“) anerkannte Experten, wie den US-amerikanischen Völkerrechtler und Historiker Alfred-Maurice494) de Zayas495), die diesen umstrittenen Themenkomplex (einschließlich „mutmaßlicher“ Kriegsverbrechen der Alliierten des Zweiten Weltkriegs) ohne ideologisch gefärbte Brille oder sonstige, insbesondere in der BRD gängige Einschränkungen untersucht haben.

Wenn man sich den Wikipedia-Artikel über diesen Mann gründlich anschaut und vor allem beachtet, welche Personen sich kritisch über seine Arbeit geäußert haben, dann muss einem schon auffallen (wenn man in Bezug auf diese Damen und Herren sowie ihren beruflichen und/oder akademischen Werdegang etwas eingehender recherchiert), dass er damit definitiv nur bei Vertretern der gängigen und (mit welchem Recht?) gesetzlich geschützten Lehrmeinung aneckt.

Besonders auffällig sind die Vorwürfe, die von dieser Seite gegen ihn und seine Veröffentlichungen erhoben werden. Bei den meisten fühlt man sich als neutraler Leser förmlich dazu genötigt, den Kritikern den gutgemeinten und unbedingt berechtigten Rat zu geben, beim Formulieren ihrer Anschuldigungen gelegentlich mal in einen Spiegel zu schauen!

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Wie schon mehrfach – und zweifelsohne mit Fug und Recht – angemerkt wurde, sind derart ins politische und wissenschaftliche System der BRD (und das System, in dem diese nach dem Zweiten Weltkrieg auf Gedeih und Verderb eingebunden wurde) „eingebettete“ Herrschaften zur selbstkritischen Reflexion ihres Handelns weder fähig noch haben sie es nötig. Im Gegenteil, wie ebenfalls bereits betont und beispielhaft belegt wurde, ist es für die berufliche und akademische Karriere sogar förderlich, wenn man seinen Tunnelblick beibehält sowie alles und jeden nach Kräften diffamiert, delegitimiert und häufig mit an den Haaren herbeigezogenen, aber dank Meinungsmonopol der „verborgenen“ Auftraggeber zur Referenzmeinung erklärten Argumenten der „unsachlichen, unwissenschaftlichen und – was man nie aufzuzählen vergessen darf – revisionistischen und antisemitischen Arbeitsweise“ beschuldigt, das respektive der an diesem verordneten Geschichtsbild zu rütteln wagt.

Der erbitterte Kampf, den die selbstgerechten und nicht selten arrogant auf der Welle des fabrizierten Mainstreams reitenden, stromlinienförmig ans herrschende System angepassten „Karriere-Intellektuellen“ gegen die (von ihnen so dargestellten) letzten Bastionen inakzeptabler „Deutschtümelei“ führen, lässt sich auch ganz hervorragend am Beispiel der „Wehrmachtausstellung496) des „Hamburger Instituts497) für Sozialforschung498) des Herrn Jan Philipp499) Reemtsma500) aufzeigen. Hauptziel war, nach eigenem Bekunden des Initiators und Finanziers, wie man in diversen Publikationen in der Presse und im Internet nachlesen kann, das „Zerschlagen des Mythos von der ‚sauberen‘ Wehrmacht“ … in diesem Zusammenhang hatte der oben genannte amerikanische Wissenschaftler de Zayas mit seinen Forschungen Ergebnisse erzielt, die in weiten Teilen mit anderen, überwiegend positiven internationalen Stimmen bezüglich der Kriegsführung der Wehrmacht korrespondierten, was für Verteidiger der allein genehmigten Geschichtsversion natürlich eine mit dem berüchtigten „roten Tuch“ vergleichbare Provokation und das letzte unbedingt noch auszuräumende Hindernis auf dem Weg zur totalen Verdammung „des Deutschen“ repräsentierte.

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Wenn man sich ein umfassendes Bild von der Arbeit des HIS machen möchte – was dringend anzuraten ist, bevor man sich eine Meinung über diese Arbeit und ihre Wirkung zu machen versucht, muss man sich auch mit dem institutseigenen Presseorgan Mittelweg501) 36502), das alle zwei Monate vom ebenfalls institutseigenen Verlag „Hamburger Edition503) herausgegeben wird, befassen. Beachtet werden sollte auch die enge Zusammenarbeit von Institut und Verlag mit dem Einstein Forum504)Potsdam505) (wobei ein tieferes Eintauchen in die hauseigene „Webseite“ als informell lohnens- und empfehlenswert zu bezeichnen ist).

Die wissenschaftspublizistische Tätigkeit des HIS ist über die Verbindung mit „Eurozine506), einem Online-Magazin507) der „Gesellschaft zur Vernetzung von Kulturmedien mbH“ mit Sitz in Wien, auch mit anderen wichtigen Publikationsformaten wie etwa den „Blättern508) für deutsche und internationale Politik509) oder dem Internetportal510) Linksnet511) verknüpft … eine wahrlich breite Palette, die sicherlich unterschiedliche Anliegen vertritt und Zielgruppen adressiert, aber doch unverkennbar vom „Antifaschismus“ ge- und vereint wird!

Allerdings gerät darüber – eventuell auch in den redaktionellen Hinterzimmern und –Stübchen, in jedem Fall aber bei den Konsumenten der abgelieferten Produkte – eines immer wieder in Vergessenheit – oder anders formuliert: Dass der dergestalt fabrizierte und rigoros verbreitete „antideutsche Antifaschismus“ in erschreckend vielen Fällen eine Qualität erreicht, die aufgrund einer eklatanten Geschichtsverfälschung (die meistens durch bewusstes Weglassen oder Verdrehen durchaus bekannter, aber unbequemer Fakten entsteht) einen regelrecht deutschfeindlichen Rassismus befördert, ist den beschriebenen Systemdienern ziemlich einerlei … und das, obwohl sie sich damit derselben schweren Verfehlungen schuldig machen, die sie – zum überwiegenden Teil unberechtigterweise – ihren Meinungsgegnern vorhalten.

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Gibt es etwas „typisch deutsches“, was – bei objektiv-kritischer Betrachtung – als eine plausible und nachvollziehbare Begründung für das internationale und insbesondere deutsche „Antideutschtum“ angeführt werden könnte?

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Diese Fragestellung ist trotz der bereits angesprochenen „germanisch-christlichen Hintergründe“ einer de facto antiimperialistischen „Wesensart“ des Germanen- oder Deutschtums nicht nur angebracht, sondern unbedingt notwendig. Die Begründung dafür wurde bereits geliefert und ausführlich dargestellt und beruht in erster Linie darauf, dass „Deutschland“ in einer eigenständigen, also „nationalstaatlichen“ Form erst seit gut 140 Jahren existiert … und sich seither auf etlichen Ebenen bis einschließlich 1945 als ein erhebliches (und vor allem in dieser Hinsicht zu eliminierendes) Ärgernis für die „unsichtbare Nation der internationalistischen Psychopathen“ erwiesen hat.

Daraus, sowie aus dem Umstand, dass diese „Weltrepublik“ von Anfang an ein elementares Ziel der „linken ideologischen (ideenwissenschaftlichen) und philosophischen (geisteswissenschaftlichen) Theorien“ repräsentierte, leitet sich auch der erbitterte Hass der diesen Lehren Folgenden gegen alles „deutsche“ her – und eben nicht vom „braunen Faschismus“ eines Adolf Hitlers, der nur einen Bruchteil der zu veranschlagenden Zeit als vorgeschobenes und seither weidlich ausgeschlachtetes Feindbild herhalten musste (und auch heute noch muss).

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Es ergibt also alles einen – wenn auch abstrusen, um nicht zu sagen perversen – Sinn, wenn man den „linkslastigen antideutschen Antifaschismus“ aus dieser Perspektive genauer unter die Lupe nimmt. Dann erklärt sich auch von selbst, dass die „deutsche Geschichtswissenschaft“ weit mehr von den oben genannten „Fachleuten“ bestimmt wird als von „gelernten Historikern“. Das liegt nicht zuletzt daran, dass mit Hilfe von Psychologie, angewandter Sozialwissenschaft und „kritischer Theorie“ (was man durchaus unter dem Begriff „Public Relations“ à la Edward512) Bernays513) – wobei dessen Arbeit weniger euphemistisch verklärt als reine Propaganda und massensuggestive Manipulation zu betrachten ist! – zusammenfassen kann), ein zur mehr oder weniger qua ebenso freier wie eigenwilliger Interpretation produzierten Weltgeschichte passendes „Psychogramm“ des „deutschen Über-Feindbildes“ generiert wurde. – Dass die Wurzeln dieser speziellen Wissenschaft im Großbritannien des späten neunzehnten und frühen zwanzigsten Jahrhunderts zu finden sind, dürfte zwischenzeitlich hinlänglich bekannt sein. – Dort lagen auch die Anfänge dessen, was kurz darauf in Gestalt des Instituts für Sozialwissenschaft in Frankfurt am Main (leider muss man dazu anmerken, dass es sich um eine vorrangig „jüdische“ und marxistische Institution handelte … was der weiteren Institutsgeschichte und deren engen Verzahnung mit der amerikanischen psychologischen Kriegsführung bis hin zu den Nürnberger- und Auschwitzprozessen ebenso wie seinem Einfluss auf die bundesrepublikanische Studentenbewegung auch ein gewisses „Geschmäckle“ verleiht) entstand und insbesondere im Zusammenhang mit der „Reeducation“ Nachkriegs-„Deutschlands“ zu einer besonders exponierten Bedeutung gelangte.

Letztendlich lief alles darauf hinaus, dass „Deutschlands“ ehemals erstklassiger Ruf und Name in der Welt so restlos vernichtet werden sollte, dass das davon repräsentierte Problem für die internationalistische Elite nie wieder eine „politisch bestimmende“ Rolle – abgesehen von der eines Vasallen- und Satellitenstaats des liberal-demokratischen Mega-Imperiums der über Hitler und Konsorten triumphierenden „freien und zivilisierten Kulturnationen“ sowie Zahlmeister im Sinne der vielfältigen Interessen derselben – spielen könnte …

Die Strategie, die dabei ersonnen und rigoros zum Einsatz gebracht wurde, umfasste neben dem seit den 1890er Jahren erfolgreich angewandten Mittel der Gräuel- und Lügenpropaganda vor allem eine systematische Verdrehung historischer Tatsachen. Insbesondere wurde die Geschichte der ursprünglichen Kolonialmächte einfach „Deutschland“ angedichtet, obwohl dieses bis zur „nationalen Befreiung“ durch die Proklamation des zweiten deutschen Kaiserreichs 1871 niemals als Kolonialmacht im eigentlichen Sinne aufgetreten war. In Verbindung mit den Kampagnen gegen Preußentum und Kaiser wurde auf diese Weise das Image des kriegerischen und nach Weltherrschaft strebenden „Deutschen“ erschaffen, dessen einzig wahres Vergehen (abgesehen von individuellen Fehlern und Missetaten „einiger Weniger“, wie es sie bei allen führend für das Kriegsgeschehen verantwortlichen Nationen gab!) es gewesen war, die selbstherrlich beanspruchte Vorherrschaft der alteingesessenen Kolonial-, See- und Handelsimperien (Mitte bis Ende des 19. Jahrhunderts war dies gleichbedeutend mit Großbritannien und seinem weltweiten Empire) herauszufordern.

Man könnte es auch so umschreiben, dass die Führenden unter den „Nationen“, die sich im Zweiten Weltkrieg zur „Anti-Hitler-Koalition“ zusammenschlossen, die eigenen Untaten propagandistisch auf „den verhassten Deutschen“ projizierten, um die eigenen Bevölkerungen von der unabwendbaren Notwendigkeit eines gnadenlosen Krieges gegen die … nun … die deutsche Barbarei zu überzeugen, ohne welchen die wahren Ziele der dahinter stehenden Organisatoren und Strategen niemals erfolgversprechend hätten verfolgt werden können.

Und dass dafür wiederum die Führer der „revolutionären Heerscharen“ ebenso unverzichtbare Bundesgenossen wie die „Finanziers“ von Kriegen und Revolutionen waren, wurde nicht nur in dieser Abhandlung deutlich gemacht, sondern kann durch ein scheuklappenfreies Studium der zwar überwiegend gefälschten, aber trotzdem genug offenkundige Fakten liefernden Weltgeschichte auch uneingeschränkt nachvollzogen werden.

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„Deutschland“ als Sinnbild des ultimativen Triumphes der psychopathologischen NWO-Elite?

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Zu diesem Schluss könnte – eigentlich richtiger: muss – man kommen, wenn man die politische Realität, welche in der BRD, in Europa und weltweit dominiert, kritisch betrachtet, und dabei zur Kenntnis nimmt, dass sie scheinbar unaufhaltsam in Richtung „letzter Weltkrieg“ treibt.

Selbst wenn man nicht von chauvinistischem Größenwahn angetrieben wird, muss man diesen Sachverhalt als gegeben akzeptieren. Die entscheidende Niederlage, welche Menschlichkeit, Wahrhaftigkeit und Gerechtigkeit erlitten haben, und die unsere Welt und Gesellschaft in den heute zu konstatierenden finalen (?) Ist-Zustand führte, fand nicht in der Zeit von 1933 bis 1945 statt! Diese Zeit war nicht mehr, aber auch keinesfalls weniger als eine logische Konsequenz der wahren Vergewaltigung der genannten universellen Werte, welche spätestens seit dem 17. Jahrhundert von immer denselben elitären „Interessenkreisen“ ausging und zu verantworten war.

Ihre Rechtfertigung bezieht diese Behauptung durch die Tatsache, dass das angeblich bekämpfte System und Regime „Hitler“ am Ende von WK II zwar angeblich überwunden und zerschlagen wurde, seither jedoch in mannigfaltiger Verkleidung und unter vollem Einsatz der Macht über Definition und Meinungsbehauptung in Sachen „Bestimmung und Anwendung von Begrifflichkeiten“ in vielen, vorwiegend „weiß und demokratisch beherrschten“ Regionen der Welt – sozusagen als „pseudo-freiheitlich-demokratische Grundordnung der westlichen Wertegemeinschaft“ verbrämt – ungebrochen den Lauf der Welt und Dinge kontrolliert.

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Eine wichtige Randnotiz zu dieser keinesfalls „verschwörungstheoretischen“, sondern vollumfänglich empirisch (und logisch) belegbaren Feststellung darf und soll nicht vergessen werden: innerhalb dieses Systems der internationalistischen Psychopathen, die sich selbst zur „gottgewollten menschlichen und geistigen Elite“ erklären, gibt es keine Unterschiede in religiöser, ideologischer und philosophischer Hinsicht – und naturbedingt auch keine (andere behaupten die letzte respektive einzige) „Nationalitätenfrage“. Obgleich es auch in dieser „Gesellschaft“ Hierarchien gibt, die sich vorrangig über den „Besitz“ in Gestalt von Reichtum und Einfluss (Macht) definieren, haben sich hier im Sinne der gemeinsam verfolgten Ziele im wahrsten Sinne des Wortes alle „Religionen, Ideologien, Philosophien und Nationalitäten“ vereint, um eine keineswegs imaginäre, nur in der „kranken Vorstellungswelt“ fanatischer Verschwörungstheoretiker existierende „optimale Herrschaftsform“ zu etablieren. Eine Form der Herrschaft, die man meiner Ansicht nach mit Fug und Recht als „faschistisch-kommunistische“ Eine-Welt-Religion als Basis für eine gerade „im Kreise linker Intellektueller“ (warum das so ist, ja, sein muss, sollte diese Abhandlung ausreichend aufgezeigt haben) so gerne bestrittene „Eine-Welt-Regierung“ unter „geistig-materieller“ Ägide der Auserwählten von eigenen Gnaden bezeichnen kann (muss).

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Ich denke, das ist ein recht gutes Schlusswort, dem jedoch fraglos noch „viele Nachworte“ folgen müssen und werden …

  1. Jan auf der Palme
    24. Dezember 2012 um 17:12

    Guten Tag Hans und Anhang,

    wie ich das sehe, ist es ja eine Meisterleistung geworden. Habe gerade die Einführung oder besser das Vorwort gelesen. Mal sehen ob die Feiertage ausreichen.
    Übrigens: Gestern hatten wir hier Schnee. Und heute? 8 Grad plus irgendwas. Ich sag’s ja – vor 40 Jahren waren es am 24ten ca 16° plus.

    Grüße von der Familie Jan der Palme und dat Bärche an die Hessesche Familie
    Jan

    • moltaweto
      25. Dezember 2012 um 11:48

      Hallo und guten Tag „Ihr beiden“,

      besten Dank fürs Vorbeischauen, Herunterladen des „Mehr-als-Feiertage-Füllers“ und den klimawandel-kompatiblen Wetterbericht mit 40-Jahres-Rückblick … 😉 …

      Wäre dankbar, wenn Du mich bei Gelegenheit mal wissen lassen würdest, wie lange es letztlich gedauert hat, bis Du das „Monumentalwerk“ vollständig gelesen und halbwegs verdaut hattest.

      Ansonsten wünschen wir Dir – trotzdem – noch beschauliche und erholsame Rest-Feiertage und, falls man sich nicht mehr lesen sollte, auch schon mal einen guten Übergang ins „Jahr 1 nach dem leider wieder einmal ausgebliebenen Weltuntergang“.

      Beste Grüße an Euch von uns, den „Hessen“
      Hans.

      • Jan auf der Palme
        28. Dezember 2012 um 20:32

        Hallo und guten Abend euch beiden,

        eben bin ich fertig geworden mit dem Werk aus deinen Händen. Jetzt sehe ich doppelt so viele Tasten auf meiner Tastatur -oder ich habe mich verzählt – grins. Die beiden Feiertage und heute hab ich dafür gebraucht. Gestern musste ich ne Pause machen. Sehr tief gehend der Artikel und seeehr lang. Um alles zu verstehen brauch ich zwar noch etwas, aber das wichtigste steht. Ich sag’s ja – ich lerne nieee aus und immer dazu. SO SOLL ES AUCH SEIN. Na, da sag ich doch DANKE für nicht nur diese Arbeit.
        Jetzt mußich mich erstmal hinlegen und ausruhen.

        De Preiße jrüßen de Hesse und bis dann erstmal alles gute und einen netten Empfang vom 2013.

        Jan und der Rest

      • moltaweto
        30. Dezember 2012 um 18:50

        Hallo Jan,

        na, da sag ich doch danke … dafür, dass Du die Zeit und Energie aufgebracht („geopfert“) hast, das komplette „Werk“ zu lesen. Das nächste ist in Arbeit, wird aber „erst nächstes Jahr“ erscheinen 😉 wobei noch lange nicht feststeht, wann es reif für die Veröffentlichung sein wird. So wie es momentan ausschaut, werden Dir aber noch ein bis zwei Wochen Erholung und Zeit für die seelische, moralische und energetische Vorbereitung bleiben.

        In diesem Sinne wünsche ich Dir nicht nur gute Erholung und Regeneration, sondern selbstverfreilich auch eine wohlbehaltene und gesunde Ankunft im Jahr 2013 ( … Du weißt ja, „Jahr eins nach dem Weltuntergang“ 😀 ) … dieselben Grüße und Wünsche kommen von meiner besseren Hälfte – aber ich denke doch, dass wir uns im alten Jahr noch einmal sprechen werden!

        In diesem Sinne, beste Grüße aus dem schönen Hessenlande ins Hauptquartier der bundesrepublikanischen Irren mit Pensionsanspruch (wobei Du selbstverfreilich aber so was von ausgenommen bist!!!)

        Bis denn, Hans.

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